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13.10.2012

Deutsche Gewerkschaft fordert Abschaffung der "Mini-Jobs"

Bundesregierung will Einkommensgrenze auf 450 Euro erhöhen

Die von der deutschen Regierung beschlossene Anhebung der Einkommensgrenze auf 450 Euro für geringfügige Beschäftigung lehnt Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), strikt ab. Er fordert eine Abschaffung der Minijobs.

"Der Niedriglohnsektor, in dem schon heute jeder fünfte Beschäftigte arbeitet, wird damit weiter zementiert. Mini-Jobs, in denen zu 70 Prozent Frauen arbeiten, sind eine Sackgasse und führen statt in die reguläre Beschäftigung direkt in die Altersarmut", so Möllenberg.

Im deutschen Hotel- und Gastgewerbe ist sogar fast jeder zweite Arbeitsplatz ein Mini-Job. Sozialversicherungspflichtige Arbeit wird grossflächig verdrängt. So gab es 2011 in der Branche 835'000 Menschen mit Mini-Job und 868'000 Sozialversicherungspflichtige.

"Mit einer Erhöhung der Verdienstgrenze werden die Mini-Jobs für die Arbeitgeber noch attraktiver, reguläre Beschäftigung wird weiter verdrängt – nicht nur im Gastgewerbe, sondern auch im Bäckerhandwerk und anderen Dienstleistungsbereichen, in denen vor allem Frauen arbeiten", schreibt die NGG in einer Medienmitteilung.

Die Gewerkschaft fordert die Abschaffung der Mini-Jobs. "Wir fordern die Sozialversicherungspflicht von der ersten Stunde an", so Möllenberg. Der Niedriglohnsektor könne nur eingeschränkt werden mit der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von zunächst 8.50 Euro. Momentan sind Stundenlöhne von fünf bis sieben Euro im deutschen Gastgewerbe keine Seltenheit.


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