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Wirteverband Basel-Stadt

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02.03.2013

BRIC-Staaten in Heidelberg stark im Kommen

Deutliche Verschiebung bei den Quellmärkten

Heidelberg liegt mit Steigerungen der Ankünfte und Übernachtungen aus den BRIC-Staaten im deutschlandweiten Trend. Insgesamt verzeichnete Heidelberg 2012 einen verhältnismässig geringen Zuwachs bei den Ankünften (0.8%) und bei den Übernachtungen (2.5%). Die Zahl der Auslandsübernachtungen blieb stabil.

Die vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg veröffentlichte Übernachtungsstatistik für Heidelberg bestätigt den Bundestrend. Auch in der ehemaligen kurpfälzischen Residenzstadt ist eine deutliche Zunahme von Ankünften und Übernachtungen aus den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) zu verzeichnen.

Mit rund 40'000 Übernachtungen haben die BRIC-Staaten 2012 bereits einen Anteil von über 10% (Vorjahr 7.2%) an den in Heidelberg insgesamt stattgefundenen 436'872 Übernachtungen aus dem Ausland. In absoluten Zahlen sind dies sogar 30% mehr Übernachtungen aus den BRIC-Staaten als im Vorjahr.

Bis auf einen leichten Rückgang bei Italien und Griechenland sind die Besucherzahlen aus den europäischen Nachbarländern, insbesondere den Beneluxländern, stabil geblieben. Aus den Niederlanden konnte sogar ein zweistelliger Zuwachs in Höhe von 11.8% verzeichnet werden.

Oberbürgermeister Dr. Würzner zeigt sich über die erneute Steigerung sehr zufrieden: "Das zeigt uns, dass die Botschaften unseres Stadtmarketings greifen und die Menschen sehr gerne bei uns in Heidelberg zu Gast sind."

Die Übernachtungen aus Europa machen rund die Hälfte der ausländischen Übernachtungsgäste aus. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt (rund 20%) hat Heidelberg mit 40% einen doppelt so hohen Anteil an ausländischen Übernachtungsgästen.

Die andere Hälfte der Übernachtungsgäste aus dem Ausland teilen sich in Heidelberg die Kontinente Asien und Amerika, wobei die Gäste aus Nordamerika zu Gunsten von Gästen aus Asien in 2012 um rund 10% abgenommen haben. Dass insgesamt ein Plus in Höhe von 2.5% Übernachtungen verzeichnet werden konnte, liegt auch an den gestiegenen Gästezahlen aus Deutschland (+3%).

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer nähert sich mittlerweile 2 Tagen und hat sich in 2012 auf 1.9 (Vorjahr 1.86) Tage erhöht. Dazu Ulrich Jonas, Leiter der Heidelberger Wirtschaftsförderung: "Ich freue mich sehr über diese Entwicklung, weil jede zusätzliche Übernachtung zur Stabilität dieses für Heidelberg wichtigen Wirtschaftszweiges beiträgt, und gleichzeitig viele Arbeitsplätze im Hotel- und Gastgewerbe sichert".

Laut der grossen Kongress- und Tagungsmarktstudie aus 2007 kommen rund 70% der Übernachtungsgäste aus beruflichen Gründen nach Heidelberg. Davon nehmen etwa 25% an einem Kongress oder einer Tagung teil.

"Das ist eine sehr wichtige Information für uns. Wir müssen uns zukünftig noch stärker auf diesen Bedarf ausrichten und Heidelberg-typische Angebote entwickeln. Das bedeutet exzellent tagen und übernachten, und gleichzeitig kulturelle Vielfalt und Heidelberger Gastfreundschaft in einem einzigartigen Ambiente geniessen", so Mike de Vries, Geschäftsführer der Heidelberg Marketing GmbH.

Die Stadthalle in Heidelberg dient auch als Kongresshaus. Bild: Heidelberg Marketing GmbH


 

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