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25.01.2014

Grünes Licht für Mall of Switzerland in Ebikon

Einkaufszentrum mit Kinos, Freizeitbad und Hotel

Dem Bau des Einkaufszentrums Mall of Switzerland in Ebikon LU steht nichts mehr im Weg. Nach dem Rückzug einer beim Bundesgericht eingereichten Beschwerde können die Baumaschinen auffahren. Der erste Teil soll 2017 eröffnet werden.

sda. Die Mall of Switzerland entsteht auf einer 81'000 m2 grossen, ehemaligen Landreserve des Liftbauers Schindler. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 500 Millionen Franken umfasst ein Einkaufszentrum, ein Freizeitzentrum mit Bad und Multiplex-Kino, ein Hotel sowie Wohnungen.

Der Rechtskraft der Baubewilligung stand die Beschwerde der benachbarten Immobilienfirma A&A Liegenschaften Schweiz AG im Wege. Laut einer Verfügung des Bundesgerichtes wird das Verfahren infolge Rückzugs der Beschwerde nun abgeschrieben. A&A habe im Dezember bekannt gegeben, sie habe die Liegenschaft, die sie zur Beschwerde legitimiert habe, verkauft.

13 Jahre Planung und Projektierung

Damit kommt das Projekt endlich in die entscheidende Phase. Bereits 2001 hatte Schindler erstmals laut über ein "Begegnungszentrum im heutigen Life-Style" unter dem Namen EbiSquare nachgedacht. Allerdings wollte Schindler das Zentrum nicht selber bauen. Äusserst optimistisch sprach man 2003 vom Eröffnungstermin 2006 für die erste und 2010 für die zweite Etappe.

Doch der Weg zur Realisierung war hürdenreicher als angenommen. Das Riesenprojekt rief Opposition hervor, vor allem auch aus umweltpolitischen Gründen. Und der ursprüngliche Terminplan war schon bald Makulatur.

Ein Meilenstein war indessen im Februar 2005 das Ja des Ebikoner Stimmvolkes zum Projekt EbiSquare; der Entscheid fiel mit gut 55 Prozent Ja-Stimmen. Die Eröffnungstermine wurden inzwischen mit 2007 und 2010 angegeben. Aber der Bau verzögerte sich weiter. Die Suche nach einem Investor gestaltete sich schwieriger als erwartet.

Erst Mitte 2008 konnte Schindler bekannt geben, in der französischen Société Générale Immobilière (LSGI) eine Investorin gefunden zu haben. Eröffnungstermin: 2011. Doch auch diese Hoffnung platzte. Bereits im Frühjahr 2009 zog sich LSGI, vermutlich im Zusammenhang mit der Finanzkrise, zurück.

Halter übernimmt die Federführung

2011 unternahm Schindler einen weiteren Anlauf. Das Unternehmen sicherte dem Immobilien-Projektentwickler Halter Entwicklungen die Exklusivität zur Realisierung des Projekts zu. Ziel sei es, eine erste Etappe im Herbst 2014 zu eröffnen, hielt die Halter AG damals fest.

Unter Halter erfuhr das Projekt ein paar Änderungen. Der Name EbiSquare wurde durch Mall of Switzerland ersetzt. Ausserdem gab es eine neue Etappierung. Die damit verbundenen Änderungen in der ursprünglich 2007 erteilten Baubewilligung führten 2012 zur Beschwerde der A&A Liegenschaften Schweiz AG. Diese wurde im Januar 2013 vom Verwaltungsgericht des Kantons Luzern abgewiesen, von A&A aber ans Bundesgericht weitergezogen.

So soll die Mall of Switzerland aussehen. Visualisierungen: mallofswitzerland.ch


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