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03.11.2014

Gauguin-Ausstellung in der Fondation Beyeler

Ein europäischer Kulturhöhepunkt in Basel

Mit Paul Gauguin (1848-1903) präsentiert die Fondation Beyeler vom 8. Februar bis 28. Juni 2015 einen der bedeutendsten und faszinierendsten Künstler überhaupt. Als einen der grossen europäischen Kulturhöhepunkte des Jahres 2015 versammelt die Ausstellung rund fünfzig Meisterwerke Gauguins aus den international renommiertesten Museen und Privatsammlungen.

Es handelt sich um die hochkarätigste Ausstellung, die den Meisterwerken dieses herausragenden und wegweisenden französischen Künstlers in den letzten 60 Jahren in der Schweiz gewidmet wurde; in den Nachbarländern fand die letzte grosse Ausstellung vor über zehn Jahren statt. Mit über sechs Jahren Vorbereitungszeit ist dies das bisher aufwendigste Ausstellungsprojekt in der Geschichte der Fondation Beyeler. Entsprechend erwartet das Haus einen Besucherrekord.

Die Ausstellung zeigt sowohl Gauguins vielseitige Selbstporträts, als auch die visionären und spirituellen Bilder aus seiner Zeit in der Bretagne. Vor allem stehen Gauguins weltberühmte, auf Tahiti entstandene Gemälde im Vordergrund. In ihnen feiert der Künstler seine Idealvorstellung von einer unversehrten exotischen Welt und verbindet darin Natur und Kultur, Mystik und Erotik, Traum und Wirklichkeit auf harmonischste Weise.

Neben Gemälden präsentiert die Ausstellung auch eine Auswahl geheimnisvoller Skulpturen Gauguins, welche die damals schon weitgehend verschwundene Kunst der Südsee lebendig werden lassen.

Weltweit gibt es kein Kunstmuseum, das ganz dem Werk Gauguins gewidmet ist, daher kommen die kostbaren Leihgaben aus 13 Ländern: aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Spanien, Belgien, Grossbritannien mit England und Schottland, Dänemark, Ungarn, Norwegen, Tschechien, Russland, den USA und Kanada.

Die Leihgaben stammen aus den wichtigsten Gauguin-Sammlungen der Welt, darunter so namhafte Institutionen wie das Musée d'Orsay in Paris, das Art Institute of Chicago, die Musées Royaux des Beaux Arts in Brüssel, die National Gallery of Scotland in Edinburgh, die Londoner Tate, das Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid, das Museum of Modern Art in New York und die Nationalgalerie in Prag. Insbesondere ist es der Fondation Beyeler gelungen, eine Gruppe von Werken Gauguins aus den legendären russischen Sammlungen der Eremitage in Sankt Petersburg und des Pushkin-Museums in Moskau für die Ausstellung zu gewinnen.

"Paul Gauguin ist als Künstler wie als Mensch eine unglaublich faszinierende Persönlichkeit. Wir sind glücklich, dass es gelungen ist, seine Meisterwerke aus aller Welt in Basel zu vereinen. Sogar für die Fondation Beyeler, die für ihre qualitätsvollen Ausstellungen internationalen Ruf geniesst, ist dies eine Sensation", so Museumsdirektor Sam Keller.

Gauguins einzigartige Schöpfungen erzählen von der Suche nach dem verlorenen Paradies auf Erden, von seinem filmreifen Künstlerleben zwischen den Kulturen, bestimmt von Leidenschaft und Abenteuergeist.

Kein Künstler hat auf der Suche nach sich selbst und einer neuen Kunst einen weiteren und abenteuerlicheren Weg auf sich genommen als Paul Gauguin. Nach einer in Peru verbrachter Kindheit als weltreisender Seemann der Handelsmarine, als Börsenhändler und Bohémien im Paris des Fin de Siècle, Freund und Förderer der Impressionisten, Mitglied der Künstlerkommune im bretonischen Pont-Aven, "WG-Partner" von Van Gogh in Arles, mit seiner unstillbaren Sehnsucht nach einer Insel der Seligen, die er auf Tahiti und als Eremit auf den Marquesas-Inseln zu finden hoffte, wurde er zu einem der ersten modernen Nomaden und zivilisationskritischen Aussteiger in der Kunst. Gauguin entdeckte eine neue Form von Sinnlichkeit, Exotik, Ursprünglichkeit und Freiheit für die moderne Kunst. Viele seiner schönsten Meisterwerke aus der ganzen Welt werden bald in Basel zu sehen sein.

Dazu Regierungspräsident Guy Morin: "Paul Gauguin ist einer der ganz grossen Künstler! Dass seine legendären Meisterwerke demnächst in der Fondation Beyeler zu sehen sind, ist ein besonderes Ereignis für die Menschen in Basel und aus der Region." Eine derart bedeutende und qualitativ herausragende Ausstellung sei auch ein Beleg für den guten Ruf der Kunststadt Basel.

Auch Daniel Egloff, Direktor von Basel Tourismus, blickt der Ausstellung äusserst positiv entgegen: "Wir freuen uns sehr über dieses Ausstellungshighlight in der Fondation Beyeler, denn ein solcher Publikumsmagnet fördert den Ruf Basels als Kulturhauptstadt der Schweiz. Zudem sind wir überzeugt davon, dass die Ausstellung viele Touristen anziehen wird."

Ein erweitertes Vermittlungsangebot wird den Erlebnischarakter der Ausstellung abrunden: Erstmals wird es einen Multimedia-Raum im Rahmen der Ausstellung geben, der die Biografie des Künstlers und seine wichtigsten Werke thematisiert. Neben dem wissenschaftlichen Katalog wird eine weitere Begleitpublikation für ein breites Publikum erscheinen.

Um der hohen Anzahl von Besuchern gerecht zu werden, wird die Fondation Beyeler mit einem optimierten Service im Restaurant, an der Garderobe, Kasse und den Toiletten aufwarten. Ein extra eingerichteter Gauguin-Shop wird Neues und Interessantes zum Leben und Werk des Künstlers anbieten.

Arearea (1892), Joyeusetés, Musée d'Orsay, Paris. © RMN-Grand Palais / Hervé Lewandowski

Dossier: Museen
Permanenter Link: https://www.baizer.ch/aktuell?rID=4885


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