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Wirteverband Basel-Stadt

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05.12.2014

Deutsche, Russen und Franzosen bleiben der Schweiz fern

Schwache Sommersaison im Tessin, in Graubünden und im Wallis

Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik verzeichnete die Hotellerie in der touristischen Sommersaison (Mai bis Oktober) 20.1 Millionen Logiernächte. Das sind 0.7 Prozent mehr (+146'000 Einheiten) als in der entsprechenden Vorjahresperiode. In den Alpenregionen und im Tessin ging es allerdings weiter bergab. Die Zunahme bei den asiatischen Gästen vermag erneute Rückgänge bei wichtigen europäischen Quellmärkten nicht zu kompensieren.

Mit Ausnahme der Monate Juni und Juli, die einen Rückgang gegenüber den entsprechenden Monaten des Vorjahres registrierten (-2.5% bzw. -2.7%), verbuchten alle Monate der Sommersaison Zunahmen von 1.7 Prozent (September) bis 5.3 Prozent (Oktober).

Während der touristischen Sommersaison brachte die inländische Nachfrage insgesamt 8.7 Millionen Logiernächte ein. Dies entspricht gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode einer Zunahme von 1 Prozent (+91'000 Logiernächte). Insgesamt 11.4 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste, was einer Steigerung von 0.5 Prozent (+55'000 Logiernächten) entspricht.

Nach Kontinenten betrachtet registrierte der asiatische Kontinent einen Anstieg um 199'000 Logiernächte (+7.7%). Die Golfstaaten legten um 110'000 Logiernächte (+22.7%) zu und wiesen damit das stärkste absolute Wachstum aller Herkunftsländer auf. Es folgen China (ohne Hongkong) mit einem Plus von 73'000 Einheiten (+11.6%) und die Republik Korea (+50'000 / +42.7%). Demgegenüber verbuchte Japan ein Minus von 43'000 Einheiten (-10,9%).

Die Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent erhöhte sich um 64'000 Logiernächte (+4,5%). Mit 59'000 zusätzlichen Logiernächten (+5.7%) lieferten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Zunahme des Kontinents. Bei den Gästen aus Europa (ohne Schweiz) sank die Zahl der Logiernächte um 195'000 Einheiten bzw. 2.8 Prozent.

Bei den Ländern dieses Kontinents generierte Deutschland eine Abnahme von 118'000 Logiernächten (-4.8%) und damit den stärksten absoluten Rückgang aller Herkunftsländer. Es folgen Russland mit einer Abnahme von 28'000 Logiernächten (-11%), Frankreich mit einem Rückgang von 12'000 Logiernächten (-1.7%) und Belgien mit einer Abnahme von 11'000 Einheiten (-3.4%). Demgegenüber verbuchte Polen eine Zunahme um 8300 Einheiten (+10.5%).

Acht der dreizehn Tourismusregionen registrierten in der Sommersaison 2014 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode einen Anstieg der Logiernächte. Das grösste absolute Wachstum während der Sommersaison 2014 gegenüber der gleichen Vorjahresperiode ging auf das Konto der Region Zürich, die 89'000 zusätzliche Logiernächte verbuchte (+2.8%). Es folgen die Region Luzern (+81'000 Logiernächte / +3.8%) und die Ostschweiz (+49'000 Einheiten / +4.3%).

Das Waadtland wartete mit einem Plus von 40'000 Logiernächten auf (+2.7%) und die Region Basel verbuchte eine Zunahme von 38'000 Einheiten (+4.8%). Demgegenüber verzeichnete das Tessin mit einem Minus von 86'000 Logiernächten (-4.8%) den stärksten absoluten Rückgang. Es folgen Graubünden mit einer Abnahme um 74'000 Logiernächten (-3.2%) und das Wallis mit einem Rückgang um 11'000 Einheiten (-0.6%).


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