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04.08.2015

Logiernächte in den Schweizer Alpen brechen ein

Starker Rückgang von Gästen aus dem Euro-Raum

Die Schweizer Hotellerie verzeichnete im ersten Halbjahr 2015 insgesamt 17 Millionen Logiernächte. Über alles gesehen, beträgt der Rückgang gegenüber der Vorjahresperiode lediglich 0.6 Prozent. Eine differenzierte Betrachtung zeigt jedoch, dass Tourismusregionen wie Graubünden und das Wallis unter die Räder kamen. Die Rückgänge bei den Gästen aus dem Euroraum sind bedrohlich und können nicht durch stark wachsende Quellmärkte in Asien kompensiert werden. Die stabile Nachfrage aus dem Inland verhinderte einen Totalabsturz.

Mit insgesamt 9.3 Millionen Logiernächten verzeichnete die ausländische Nachfrage eine Abnahme um 1.9 Prozent (-179'000 Logiernächte). Bei den inländischen Gästen wurden 7.7 Millionen Logiernächte und damit eine Zunahme von 0.9 Prozent (+70'000 Einheiten) registriert. Dies geht aus den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik hervor.

Bei den Gästen aus dem europäischen Kontinent ging die Zahl um 522'000 Einheiten zurück (-8%). Deutschland verbuchte mit einem Minus von 198'000 Logiernächten (-9.1%) die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Frankreich (-48'000 Logiernächte / -7.1%), Italien (-36'000 / -7.6%), die Niederlande (-31'000 / -9.4%) und Belgien (-27'000 / -8.5%) wiesen ebenfalls Rückgänge auf. Des Weiteren verbuchte Russland eine Abnahme um 95'000 Einheiten (-30.8%). Dasselbe gilt für das Vereinigte Königreich mit einem Minus von 17'000 Einheiten (-2%).

Bei den Gästen aus Asien resultierte ein Zuwachs um 265'000 Logiernächte (+16.1%). China (ohne Hongkong) legte um 135'000 Logiernächte (+32.9%) zu und wies damit das stärkste absolute Wachstum aller Herkunftsländer auf. Es folgen Indien (+73'000 Einheiten / +26.7%), Thailand (+25'000 / +35%) und die Republik Korea (+23'000 / +20.2%). Demgegenüber verzeichneten die Golfstaaten ein Minus von 14'000 (-5.9%) und Japan einen Rückgang um 13'000 Einheiten (-8.7%).

Die Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent erhöhte sich um 70'000 Logiernächte (+6.7%). Mit 46'000 zusätzlichen Logiernächten (+6.3%) lieferten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Zunahme des Kontinents. Die Nachfrage aus dem ozeanischen Kontinent stieg um 7700 Logiernächte (+5.7%), der afrikanische Kontinent verbuchte ein Plus von 690 Einheiten (+0.5%).

Neun der vierzehn Tourismusregionen wiesen im ersten Halbjahr 2015 gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 einen Rückgang auf. Graubünden verbuchte mit einem Minus von 117'000 Logiernächten (-4.4%) die deutlichste Abnahme in absoluten Zahlen. Es folgen das Wallis (-82'000 Logiernächte / -4.1%), die Ostschweiz (-49'000 / -5.3%) und das Tessin (-48'000 / -4.9%). Auch Genf verzeichnete einen Rückgang der Logiernächte (-32'000 / -2.3%). Demgegenüber verbuchte die Region Zürich eine Zunahme um 106'000 Einheiten (+4.3%), gefolgt von der Region Luzern (+90'000 / +5.8%).


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