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03.09.2015

Basel braucht das "Herzstück"

Nutzen von 160 Millionen pro Jahr

Basel braucht einen Tunnel zwischen Bahnhof SBB und Badischem Bahnhof sowie zwei unterirdische Bahnstationen. Nur mit der Realisierung dieses sogenannten "Herzstücks" lässt sich bei der S-Bahn der 15-Minuten-Takt realisieren. Nun muss die Region in Bundesbern lobbyieren und mit einer Stimme sprechen. Den hohen Baukosten von über anderthalb Milliarden Franken steht ein enormer Nutzen entgegen.

Heute müssen aus dem Baselbiet oder Fricktal nach Basel fahrende Züge im Gebiet Grosspeter oft einen Wartehalt einlegen, bevor sie zu den Perrons einfahren können. Weitere Zeit geht verloren, wenn Fahrgäste im Bahnhof SBB umsteigen müssen. Wer dann schliesslich am Badischen Bahnhof weiter Richtung Riehen und Wiesental fahren möchte, muss im Zug ganze acht Minuten auf die Weiterfahrt warten. Für die Fahrgäste der S6 hat der Badische Bahnhof heute den Charakter eines Kopfbahnhofs.

All das würde mit dem Herzstück unnötig. Es wäre dann möglich, aus Liestal direkt ohne Umsteigen nach Riehen zu fahren – und umgekehrt. Die beiden Stadtbahnhöfe würden bei einer Realisierung des "Herzstücks" zumindest für den Regionalverkehr als Durchgangsbahnhöfe fungieren, wodurch lange Haltezeiten wegfielen.

Es geht aber um weit mehr als nur um einen unterirdischen Tunnel zwischen den Bahnhöfen Basel SBB und Badischem Bahnhof. Nur das Herzstück schafft nämlich die Voraussetzung für eine Kapazitätserweiterung, z.B. einen 15-Minuten-Takt im regionalen Bahnverkehr. Die heutige Situation beim öffentlichen Verkehr wird der zweitgrössten Wirtschaftsregion der Schweiz nicht gerecht!

Das Herzstück sieht zwei neue Haltestellen unter der Innenstadt vor. Die Gebiete Marktplatz/Barfüsserplatz im Grossbasel sowie Claraplatz/Clarastrasse im Kleinbasel würden somit von unzähligen Bahnhöfen in der Region direkt, ohne jegliches Umsteigen, erreichbar. Damit würde die Innenstadt um einiges attraktiver – als Arbeitsplatz, zum Einkaufen oder für Restaurantbesuche. Aber auch die nahe Uni und das Universitätsspital würden viel besser erreichbar.

Der neue S-Bahn-Tunnel ist für das Prosperieren der Region von grosser Bedeutung. Dank der besseren öV-Verbindungen würden die Arbeitsgebiete schneller erreichbar. Das würde zu einer höheren Wertschöpfung und damit zu mehr Wohlstand führen.

Eine Studie hat den volkswirtschaftlichen Nutzen des Herzstücks resp. eines leistungsfähigen trinationalen S-Bahn-Systems auf 160 Millionen Franken veranschlagt. Der Nutzen ist damit um ein Mehrfaches höher als die jährlichen Kosten für den Ausbau. So gesehen, können wir es uns gar nicht leisten, das Herzstück nicht zu bauen!

Die Parlamente beider Basel haben einen Kredit über 30 Millionen Franken zur Projektierung des Herzstücks genehmigt und damit eine wichtige Hürde auf dem Weg zur Realisierung des Generationenprojekts genommen. Doch für die Finanzierung des Milliardenprojekts ist der Bund zuständig.

Die beiden Basel drängen darauf, dass das Herzstück in den Ausbauschritt 2030 des Bahninfrastruktur-Topfes "Fabi" aufgenommen wird. Dazu ist Lobbyarbeit im Bundesparlament nötig. Spricht die Region Basel hier nicht mit einer Stimme, wird es schwierig.

Unsere Region braucht ein leistungsfähiges Verkehrssystem. Die heutige S-Bahn hat grosse Schwächen, und das Angebot ist praktisch nicht mehr ausbaubar. Derzeit führten zwar viele Gleisstrecken nach Basel, aber die Kernstadt ist schlecht erreichbar. Sie muss für Menschen, die ausserhalb wohnen, besser erschlossen werden.


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