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Wirteverband Basel-Stadt

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10.09.2015

Gegen überhöhte Importpreise

Marcel Dobler lanciert Preispranger

Mit einem Preispranger im Internet setzt der erfolgreiche Unternehmer Marcel Dobler, 35, gegen überteuerte Importprodukte ein Zeichen. Er zeigt damit auf, welche Produkte in der Schweiz überteuert angeboten und deshalb meist andernorts günstiger eingekauft werden.

Mit dem Preispranger unterstützt er die parlamentarische Initiative von Ständerat Hans Altherr, der sich in Bern für faire Importpreise einsetzt. Marcel Dobler aus Rapperswil-Jona SG hat Erfahrung im Kampf gegen hohe Importpreise. Als Mitgründer und Co-CEO, der Digitec AG, dem bedeutendsten Online-Importeur von Konsumelektronik, hat er dazu beigetragen, dass TV-Geräte, Kameras, Handys und Appleprodukte wesentlich günstiger auf den Schweizer Markt gekommen sind.

Importprobleme und staatliche Regulierungswut waren dabei seine grössten Hindernisse. Nun will er mit dem Preispranger die politische Diskussion um die Hochpreisinsel Schweiz anpacken und vorwärts bringen.

Preispranger.ch, gemeinsam gegen die Hochpreisinsel, ist eine Social Media-Plattform (facebook.com/preispranger). Ab sofort wird wöchentlich ein neues Produkt aufgeschaltet werden. Jedermann kann sich an dieser Plattform aktiv beteiligen, indem er im Ausland ein oder zwei Fotos des Produkts macht. Dessen Name, der Hersteller und der Preis in der jeweiligen Landeswährung müssen zu sehen sein. Wichtig sind auch der Stückpreis und die Angabe, was z.B. bei Kosmetikprodukten 100 Gramm oder 100 Milliliter kosten. Preispranger.ch sucht dann vergleichende Angaben in der Schweiz.

Als erstes Produkt wurde eine Aprikosenkonfitüre von Bonne Maman im 370-Gramm-Glas verglichen. Ergebnis: In der Schweiz wurde das Produkt gegenüber Frankreich mit einem Aufschlag von 203% verkauft. Ein weiteres Produkt folgte mit dem Vergleich eines Katzenfutters der Marke Felix. Ergebnis hier: In der Schweiz wurde das Produkt in der 24x100g Packung 149% teurer verkauft als in Deutschland.

Marcel Dobler, dessen Vorbild der Thurgauer Unternehmer Peter Spuhler ist, sieht sich als Kandidat für den Nationalrat in der Nachfolge von Otto Ineichen. Er sagt: "Als Politiker will ich dem Schweizer Volk ebenso dienen wie der Wirtschaft. Eine saubere Preisgestaltung hilft allen."


Beispiel: Nivea 135% teurer!

Sonnenhungrige Schweizer greifen gern zum Sönnenöl "Nivea Sun Protect & Bronze Spray". Die Herstellerfirma Beiersdorf steht schon seit langem wegen künstlich überhöhter Preise in der Kritik. Schweizer Detailhändler können die Ware ausschliesslich über den offiziellen Kanal im Inland beziehen. Oft sind ihre Beschaffungspreise sogar höher als die Endpreise für Konsumenten in Deutschland!

Wegen der enormen Beliebtheit von Nivea sind die Händler faktisch gezwungen, die Produkte im Sortiment zu führen. Beiersdorf nutzt diese Marktposition und das abgeschottete Vertriebssystem gezielt aus, wie das Beispiel des Sonnenöls Protect & Bronze währungs- und mehrwertsteuerbereinigt zeigt: Eine 200ml-Flasche kostet auf coopathome.ch 17.38 Franken netto und somit 135% mehr als bei DM in Deutschland, die Lieferkosten nicht miteingerechnet.


 

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