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Wirteverband Basel-Stadt

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02.08.2017

Jetzt ist die Schweiz eine Insel

Auch Italien verbietet Ratenparitätsklauseln

Der italienische Senat hat ein Gesetz gutgeheissen, welches Buchungsplattformen sogenannte «Ratenparitätsklauseln» verbietet. Ähnliche Regelungen gibt es bereits in Frankreich, Österreich und Deutschland, nicht aber der Schweiz.

In Italien fallen die Best-Preis-Klauseln der Online-Hotelbuchungsplattformen weg, die es den Hotels bisher verboten haben, auf den eigenen Webseiten günstigere Konditionen anzubieten als über die «Online Travel Agencies» (OTA). Das Gesetz wird voraussichtlich Mitte September wirksam.

Der italienische Branchenverband «Fedralberghi» ist erfreut. «Der Entscheid gründet auf gesundem Menschenverstand und schafft ein neues Gleichgewicht zwischen den Beherbergungsbetrieben und den OTA», heisst es in einer Mitteilung.

Bereits 2013 hat das deutsche Bundeskartellamt den Buchungsplattformen «Best-Preis-Klauseln» untersagt. In Frankreich verbot sie der Gesetzgeber vor zwei Jahren. Österreich zog vor kurzem nach. Das Bundesgesetz gegen unlauteren Wettbewerb und das Preisauszeichnungsgesetz wurden entsprechend präzisiert.

In der Schweiz warten Hoteliers weiterhin auf griffige Massnahmen. Zwar untersagt die Weko sogenannte «weite» Paritätsklauseln. Die «engen» Preisparitäts- und Verfügbarkeitsgarantien dürfen aber weiterhin bestehen. Immerhin besteht Hoffnung: Der Ständerat hat eine Motion von Pirmin Bischof (CVP/SO) angenommen, die «Knebelverträge» der Online-Buchungsplattformen verbieten will. Der Nationalrat wird voraussichtlich in der Herbstsession entscheiden.



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