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15.01.2009

Basel wird zum Logiernächte-Millionär

Historisches Spitzenresultat

Der Basler Tourismus erzielte im Jahr 2008 ein historisches Spitzenresultat. Zum ersten Mal wurde die Marke von einer Million Hotel-Logiernächten überschritten. Die Destination Basel gehört damit zu den touristischen Schwergewichten der Schweiz.

Basel konnte im vergangenen Jahr eine Zunahme um 6.9 Prozent auf 1'008'913 Übernachtungen verzeichnen. Die Überschreitung der Millionengrenze ist symbolträchtig. Nur Zürich, Genf, Zermatt und in gewissen Jahren Luzern konnten sich bisher zu den "Millionen-Metropolen" zählen.

Im ersten Quartal konnte die Tourismusstadt Basel einen Zuwachs von 7.6% notieren. Noch dynamischer entwickelten sich die Monate Mai, Juli und August, welche alle ein zweistelliges Wachstum verzeichneten. Diese Monate profitierten vermutlich von Verdrängungseffekten der Euro 2008. Der Austragungsmonat Juni hingegen wies nur ein moderates Wachstum von 4.3% auf. Im zweiten Semester verlangsamte sich das Wachstum, doch einzig im November wurde ein kleines Minus verzeichnet, was mit dem Messekalender zusammenhängen dürfte (Igeho).

Der Freizeittourismus konnte weiter zulegen. Dies geht aus dem erhöhten Auslastungsgrad an den Wochenenden hervor. So hat die Zimmerbelegung unter der Woche um 0.4 Prozentpunkte auf 70.4% abgenommen, während sie am Wochenende um einen Prozentpunkt auf 50.8% stieg. Das diesjährige Rekordergebnis ist also vor allem auf den erneut angewachsenen Freizeittourismus zurückzuführen.

Die Zahlen beeindrucken auch im Mehrjahresvergleich. So konnten die Logiernächte seit 2002 um 61% gesteigert werden, was deutlich über den Werten der anderen Schweizer Städte liegt. Die Gründe sind in der positiven Entwicklung der regionalen Konjunktur, dem starken Messe- und Kongresstourismus, dem Ausbau der Billigflieger sowie publikumswirksamen Anlässen (z.B. Tutanchamun, Davidoff Swiss Indoors, Basel Tattoo) zu suchen. Die Strategie von Basel Tourismus, sich auf die Gewinnung zusätzlicher Freizeitgäste zu fokussieren, hat sich ausgezahlt.

Die dynamische Tourismusentwicklung erreicht auch für die Basler Volkswirtschaft einen neuen Stellenwert. Die direkte und indirekte Wertschöpfung des Fremdenverkehrs generiert jährlich eine Wertschöpfung von über einer Milliarde Franken. Gemäss Schätzungen der BAK Basel hängen rund 10'000 Arbeitsplätze vom Incoming-Tourismus ab. Die zahlreichen Gäste tragen mit ihrem Ausgabeverhalten dazu bei, dass Investitionen in kulturelle Angebote, die Gastronomie, Events und in die allgemeine Infrastruktur einfacher rentieren. Nicht zuletzt profitieren auch die ortsansässigen Grosskonzerne vom positiv gewandelten Stadtimage im härter werdenden Kampf um die besten Arbeitskräfte.

Innerhalb von kurzer Zeit haben sich die Vorzeichen für die Tourismusindustrie aufgrund des schwächeren Euro-Wechselkurses und der weltweiten Verunsicherung erheblich verändert. Die Basler Tourismuswirtschaft ist aber gut auf die konjunkturelle Abkühlung vorbereitet. Einerseits sind wichtige Investitionen in die touristische Infrastruktur getätigt worden, anderseits hat Basel Tourismus eine Marktdiversifizierung vorgenommen und neue Länder wie Indien oder Japan angesprochen. Zudem hat sich die Region mit dem Claim "Basel – Culture Unlimited" stärker im Freizeitsegment positioniert. Entgegen der nationalen Prognose des SECO (minus 3%) prognostiziert Basel Tourismus daher das erneute Erreichen der Millionengrenze – dies aufgrund der oben erwähnten Sachverhalte, dem traditionell stärkeren geraden Messejahr sowie der grossen Publikumswirkung der Van Gogh-Ausstellung im Kunstmuseum.


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