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Wirteverband Basel-Stadt

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22.08.2019

Umsatzwachstum stagniert

Schwaches zweites Quartal in der Schweizer Gastronomie

Obwohl die Nachfrage im Gastgewerbe im zweiten Quartal 2019 gestiegen ist, stagnierten die Umsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Umsatzwachstum im Gastgewerbe hat sich seit einem Jahr kontinuierlich verlangsamt und erreicht nun mit einer Umsatzeinbusse von 0.2% einen Tiefststand seit anfangs 2018. Das zeigt die «Konjunkturumfrage Gastgewerbe» der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich und GastroSuisse.

Die schleppende Umsatzentwicklung im Gastgewerbe lässt sich hauptsächlich auf die Geschäftslage in der Gastronomie zurückzuführen. Sie erwirtschaftete gegenüber dem Vorjahresquartal 1.7% weniger Umsatz, wofür die Wirte die sinkende Nachfrage und Witterungsbedingungen verantwortlich machen. Deren geschäftliche Erwartungen für das laufende Quartal sind getrübt. Es dürften Arbeitsplätze gestrichen werden. Dennoch erwartet die Branche einen leicht steigenden Absatz, wobei vereinzelt Preisaufschläge vorgenommen werden.

Die Hotellerie konnte im vergangenen Quartal den Umsatz um 2.4 % steigern. Das Wachstum wurde von Hotels der oberen und unteren Sternenskala angetrieben (Hotels bis zwei Sterne +12.9%, Fünfstern-Hotels +7.6%). Am schwächsten war das Umsatzwachstum bei Vierstern-Hotels (+0.3%).

Im Vergleich zum Vorjahresquartal nahm die Zahl der Logiernächte von Inländern als auch Ausländern generell zu. Rund 60% der Zimmer waren belegt. Die Hoteliers rechnen für das kommende Quartal mit einer Zunahme der Nachfrage, wobei auch vermehrt Preiserhöhungen vorgesehen sind. Die Anzahl Beschäftigten soll unverändert bleiben.

Nach Tourismuszonen unterschieden beurteilen alle Regionen ihre Geschäftslage positiv. Der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal war in den Seeregionen am grössten (3.8%), gefolgt von den übrigen Landesteilen (1.4%), den Bergregionen (0.9%) und den grossen Städten (0.0%). Besonders die Berg- und Seezonen rechnen für das kommende Quartal mit einer erhöhten Nachfrage und steigenden Verkaufspreisen.


 

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