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09.12.2022

Stadt Luzern führt «mediterrane Nächte» fort

Auch im Sommer 2023 wieder länger offen

Aufgrund der positiven Erfahrungen in der ersten Pilotphase dürfen Gastronomiebetriebe auch im Sommer 2023 ihre Aussenzonen länger offenhalten. Von Juni bis September können sie die Gäste jeweils am Freitag und am Samstag bis um 1 Uhr draussen bewirten.

Das Pilotprojekt «Mediterrane Nächte» basiert auf einem 2021 überwiesenen Vorstoss des Grossen Stadtrates. Gefordert wurde, dass die Gastronomiebetriebe ihre Aussenzonen länger offenhalten dürfen. 2022 wurde von Juni bis September die erste Pilotphase durchgeführt.

46 Gastronomiebetriebe haben sich dafür interessiert, die Terrassen am Freitag und Samstag statt bis 24 Uhr bis 1 Uhr zu bewirtschaften. Die Verlängerung des Boulevardbetriebs wurde monatlich ausgewertet. Dazu wurde eine Echogruppe mit Vertretern der Luzerner Polizei, der Quartiervereine Hirschmatt-Neustadt und Altstadt, von Luzern Hotels, der GastroRegionLuzern und der Stadt Luzern gebildet.

Bewertet wurden das Konzept, die Gestaltung des Gesuchs- und Bewilligungsablaufs sowie die Auswirkungen auf das Umfeld wie zum Beispiel Lärmemissionen oder Littering. Die Verlängerung des Aussenbetriebs um eine Stunde fand breite Akzeptanz und führte nicht zu negativen Reaktionen.

Die Stadt Luzern hat deshalb entschieden, den Versuch 2023 ohne konzeptionelle Änderungen mit einer zweiten Pilotphase fortzuführen. Geprüft wurde, ob eine zusätzliche Ausweitung der Öffnungszeiten sinnvoll ist. Dies wurde von einer Mehrzahl der Beteiligten negativ beurteilt.

«Es wurde befürchtet, dass eine zusätzliche Verlängerung von den Anwohnenden nicht akzeptiert würde. Zudem wird der damit verbundene Aufwand als unverhältnismässig beurteilt», sagt Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen.

Die Erfahrungen der ersten Pilotphase in der Stadt Luzern fliessen in eine begleitende Studie zum Umgang mit dem Trendthema «mediterrane Nächte» ein. Die Studie wurde von der Konferenz der städtischen Sicherheitsdirektoren beauftragt.

Die Städte Basel, Lausanne, Lugano, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich beteiligen sich an der Studie. Auch Bern, Genf und Thun stellen ihr Wissen zur Verfügung. Ziel ist, unterschiedlichen Ansätze kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und Grundlagen für allfällige Anpassungen und Folgeprojektierungen zu erhalten.

Bild: restaurant-opus.ch


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