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03.01.2023

Starke Festtage

Tourismusbranche zieht positive Bilanz

Der Nachholbedarf nach Ferien, Erholung und Geselligkeit ist gross. Besonders in den Bergen waren die Tourismusanbieter trotz hoher Temperaturen über die Festtage ordentlich beschäftigt. Treue Schweizer Gäste sowie auch viele Ferienreisende aus dem Ausland sorgten für ein Logiernächteplus von 3%. Dies zeigt eine erste indikative Festtags-Umfrage von Schweiz Tourismus.

Die aktuelle Wintersaison 2022/2023 gilt seit der Saison 2018/2019 als erster, vollständiger und wieder «richtiger» Winter nach der Pandemie. Schutzmassnahmen sind gegenwärtig keine in Kraft, die Tourismusbranche kann arbeiten wie gewohnt.

Die Gäste aus nah und fern zeigen grossen Nachholbedarf und machen ausgiebig Ferien und unternehmen Ausflüge. In einer ersten indikativen Umfrage unter Touristikern im ganzen Land gleich nach den Feiertagen zeigen sich erfolgreiche Resultate: Unterkunftsanbieter gehen im Vergleich zu den Weihnachts- und Neujahrsferien vor einem Jahr von einem Wachstum von 3% aus (gesamte Schweiz, in den Bergen 0% Wachstum).

Unterkünfte in den Skigebieten gut gebucht

Vor allem im Berggebiet waren die Betten und Tourismusangebote nach einem bereits sehr starken letzten Winter über die Festtage teilweise bis an die Kapazitätsgrenzen gebucht. Weihnachten und Silvester waren heiss begehrt in den Ferienorten. Ein weiteres Wachstum war so kaum mehr möglich.

Wo es Wachstum gab, war dies vor allem der verstärkten Rückkehr von ausländischen Gästen zu verdanken (87% der Rückmeldungen sprachen von gleichviel oder mehr ausländischen Wintergästen). Doch auch einheimische Touristen buchten über die Festtage 2022/2023 weiterhin überdurchschnittlich oft in Schweizer Ferienorten.

Wetter bremst Tagesausflüge in die Berge

Bei den Tagesausflügen über die Festtage sieht die Bilanz aufgrund des teilweise schlechten Wetters und der hohen Temperaturen durchzogen aus, es resultierte ein Minus von ebenfalls 3% gegenüber dem Vorwinter (ganzes Land, in den Bergen sogar minus 8%).

Das ist ein Hinweis darauf, dass Schweizerinnen und Schweizer angesichts von Regen, fast frühlingshaften Temperaturen und Schneemangel in tiefen Lagen wenig Lust auf Tagesausflüge zum Wintersport verspürten. Wer sich jedoch in die höher gelegenen Destinationen aufmachte, genoss gute Schneeverhältnisse und die zahlreichen alternativen Aktivitäten in den Ferienorten.

Damit zeigt sich der Schweizer Tourismus weiterhin sehr resilient. Obwohl viele Gäste wegen einer möglichen Strommangellage, der hohen Inflationsrate oder dem «Weihnachtstauwetter» etwas verunsichert waren und tendenziell eher kurzfristig buchten, überwog das Bedürfnis nach Ferien und Ausflügen in den Winter trotzdem. Die negativen Rahmenbedingungen hatten somit keine spürbaren Auswirkungen.

Bild: Titlis Bergbahnen


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