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20.02.2023

Zum Jahresende stieg die Konsumfreude

Konjunkturumfrage zum vierten Quartal 2022

Die «Konjunkturumfrage Gastgewerbe» der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich und GastroSuisse ist ein wichtiger Pulsmesser unserer Branche. Nachfolgend präsentieren wir die wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Monate Oktober bis Dezember 2022.

Nach den turbulenten Zeiten während der Corona-Pandemie setzt sich die Normalisierung im Gastgewerbe fort. So liegt das Umsatzwachstum (+14.7%) nicht mehr weit über dem Vorjahresquartal und nähert sich langsam wieder dem einstelligen Bereich.

Der Nachholbedarf der Gäste ist zum Jahresende deutlich spürbar: Drei von fünf Betrieben verzeichnen eine höhere Nachfrage als im Vorquartal (59.3% der Betriebe) und ein höheres Absatzvolumen gegenüber dem Vorjahresquartal (61.1% der Betriebe).

Die Befürchtungen im Zusammenhang mit einer Strommangellage haben sich erfreulicherweise nicht bewahrheitet: Fast die Hälfte der Betriebe (48.4%) meldet eine Verbesserung der Geschäftslage im Vergleich zum Vorquartal.

In der Gastronomie stieg die Nachfrage (59.2% der Betriebe) gegenüber dem Vorquartal, und auch Umsatz (+12.7%) und Absatz (63.8% der Betriebe) legten im Vergleich zum Vorjahresquartal zu; im Bereich «Küche» (64.6% der Betriebe) stärker als im Bereich «Getränke» (59.5% der Betriebe).

Die hohe Nachfrage erfordert ausreichend Personal, das nach wie vor knapp ist, so dass sich auch im letzten Quartal 2022 zahlreiche Betriebe (47.1%) durch den Mangel an Arbeitskräften in ihrer Tätigkeit eingeschränkt fühlten.

In der Hotellerie nahm die Zahl der Logiernächte im Vergleich zum Vorjahresquartal erneut zu, vor allem bei den ausländischen Gästen (in 68.4% der Betriebe). Auch die inländischen Gäste finden weiterhin Gefallen an der Schweizer Hotellerie: 44.4% der Betriebe verzeichnen einen Anstieg inländischer Gäste, ein Drittel (32.5%) einen Rückgang. Die Beurteilung der Geschäftslage im Januar fällt mehrheitlich gut (49.9% der Betriebe) oder befriedigend (50.5% der Betriebe) aus.

Alle Tourismuszonen entwickeln sich positiv. Die milden Temperaturen und der Nachholeffekt im vierten Quartal lockten die Gäste vor allem in die Grossstädte. Die dortigen Betriebe konnten ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal um ein Drittel steigern (+29.9%). Der gleiche Effekt dürfte auch in den übrigen Landesteilen zu höheren Umsätzen geführt haben (+21.2%), während die Betriebe in den Berg- und Seenregionen nur ein einstelliges Umsatzwachstum verbuchten (+5.8% resp. +7.0%).

Ausblick auf das erste und zweite Quartal 2023

Ein Drittel der Betriebe (33.0%) geht davon aus, dass sich ihre Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten verbessern wird. Für das erste Quartal 2023 erwarten die Hotels wie im Vorquartal steigende Zimmerpreise (48.4% der Betriebe) und die Restaurants eine Erhöhung der Verkaufspreise (55.1% der Betriebe).


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