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25.02.2026

Schweizer Tourismus: Solide und gesteuert

43.9 Millionen Hotelübernachtungen im Jahr 2025

Die Übernachtungszahlen 2025 zeigen eine stabile und breit getragene Nachfrage nach unserem Land als Reiseziel. Das vergangene Jahr hat aber auch verdeutlicht, wie relevant eine aktive Steuerung geworden ist. Schweiz Tourismus setzt sich mehr denn je für einen langfristig tragfähigen Tourismus ein.

Die Zahl der Hotellogiernächte in der Schweiz hat sich im vergangenen Jahr abermals positiv entwickelt, wie neuste Zahlen des Bundesamts für Statistik belegen. Insgesamt wurden 43.9 Millionen Hotelübernachtungen gezählt, was einem Wachstum von 2.6% gegenüber 2024 entspricht.

Fast die Hälfte (48%) der Logiernächte, rund 21 Millionen, entfielen auf Gäste aus der Schweiz. Das entspricht einem Wachstum von 1.4%. Besonders beliebt waren bei Schweizer Reisenden Hotels in Städten, während die einheimische Nachfrage nach Aufenthalten in den Bergen und auf dem Land ganz leicht zurückging.

12.7 Millionen Logiernächte entfielen auf Gäste aus Europa (+3.9%), die damit 29% Marktanteil erzielen. Die restlichen 23% entfielen auf Reisende aus Übersee, wobei vor allem Gäste aus den USA die Nachfrage befeuerten, mit einem Plus von 5%. Die asiatischen Märkte wuchsen im letzten Jahr zwar leicht, sind aber weiterhin meilenweit entfernt von der Nachfragestärke, die sie bis 2019 hatten, dem letzten vollen Jahr vor der Pandemie.

2019 betrug die Zahl der Hotellogiernächte in der Schweiz 39.5 Millionen. Das ergibt bis heute ein Wachstum von 11%, hauptsächlich getrieben von Schweizer und US-Reisenden. Die asiatischen Märkte liegen gegenüber 2019 um satte 18% zurück. Global sind die die Touristen-Ankünfte seit 2000 um 120% gewachsen – in der Schweiz nur halb so stark, nämlich um 59%.

Die positive Entwicklung bestätigt die anhaltende Attraktivität des Reiseziels Schweiz. Sie unterstreicht zugleich die Verantwortung, die mit dieser Nachfrage einhergeht. Im Mittelpunkt des nationalen Tourismusmarketings stehen deshalb nicht Frequenzen, sondern zeitliche und räumliche Steuerung sowie langfristige Akzeptanz.

«Marketingmassnahmen zur Steuerung von Gästeströmen und zur Entzerrung von Nachfragespitzen sind zentral», schreibt Schweiz Tourismus in einer Mitteilung. Darum laute die Kernstrategie «Travel Better»: Ein Konzept, das gezieltes Fördern und kluges Lenken in den Vordergrund stellt.

Für 2026 rechnet Schweiz Tourismus mit einer weitgehend stagnierenden Nachfrage. Die Entwicklung des Tourismus im vergangenen Jahr zeige deutlich, dass die Schweiz von ihrem Status als sicheres Land mit qualitativ hochwertiger touristischer Infrastruktur profitiert.

Entscheidend sei nun, wie die Tourismusbranche diese Attraktivität gestalte. «Gäste schätzen schweizerische Verlässlichkeit, Vielfalt, Authentizität und gut funktionierende Infrastrukturen. Die Lokalbevölkerung erwartet Rücksicht und Mitsprache», so Schweiz Tourismus.

Margendruck in der Hotellerie

Martin von Moos, Präsident von HotellerieSuisse: «Die hohe Nachfrage und die erneut starken Logiernächtezahlen unterstreichen das gemeinsame Engagement der Tourismusbranche über alle Ebenen hinweg.»

Die Auslastung der Hotellerie stieg im Jahr 2025 auf 51.1 Prozent (plus 1.7 Prozentpunkte). Das Wachstum der Logiernächte wirkt regional, saisonal und je nach Betriebstyp unterschiedlich. Während einzelne Destinationen stark profitieren, bleibt die wirtschaftliche Wirkung andernorts begrenzt.

Die Entwicklung der Logiernächte allein erlaubt daher keine abschliessende Beurteilung der wirtschaftlichen Lage einzelner Regionen. Sie sagt wenig darüber aus, wie stabil die Auslastung über das Jahr hinweg ist oder wie sich die Situation einzelner Betriebe konkret darstellt.

Vielerorts bestehen weiterhin freie Kapazitäten. Hinzu kommt, dass die Einnahmen pro Logiernacht unter Druck geraten, während die Kosten in nahezu allen Bereichen weiter steigen. Für viele Betriebe resultiert daraus ein anhaltender Margendruck trotz hoher Nachfrage.

Luzern und Vierwaldstättersee. SGV / swiss-image.ch / Emanuel Ammon


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