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28.02.2026

Deutlich weniger Übernachtungen in der Region Stuttgart

Stadt hält sich besser als die Umgebung

Der Tourismus in Stuttgart und der Region präsentierte sich 2025 insgesamt stabil. Trotz eines leichten Rückgangs der Übernachtungen gegenüber dem Uefa-geprägten Ausnahmejahr 2024 blieb die Nachfrage auf einem hohen Niveau. In den Landkreisen der Region entwickelte sich der Tourismus nach dem Rekordjahr 2024 insgesamt verhaltener.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg wurden 2025 in Stuttgarter Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Betten 4.53 Millionen Übernachtungen verbucht.

Die Übernachtungszahlen lagen um 2.7 Prozent unter 2024 und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer belief sich auf 1.9 Tage. 2025 wurde das Niveau des Vor-Coronajahres 2019 um 10.8 Prozent übertroffen. Positiv sind die Ankünfte in Stuttgart, welche im Jahr 2025 gegenüber 2024 sogar um 2.0 Prozent gestiegen sind.

Insgesamt standen den Gästen 164 Übernachtungsbetriebe mit 24’221 Betten zur Verfügung (Stand: Juli 2025). Die durchschnittliche Bettenauslastung 2025 belief sich auf 50.7 Prozent. 2024 lag sie bei 52.0 Prozent.

Die saisonale Entwicklung 2025 zeigte ein differenziertes Bild. Bereits zu Jahresbeginn verzeichnete der Januar 312’937 Übernachtungen und damit einen Zuwachs von 5.4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zu den besucherstärksten Monaten zählten der Mai mit 406’194, der Juli mit 424’431 sowie der Oktober mit 438’977 Übernachtungen und damit dem höchsten Monatsvolumen des Jahres.

Die Monate Januar, April (387’053 Übernachtungen), Mai und Oktober erreichten neue Rekordwerte. Der Oktober war vor allem durch Veranstaltungen wie das Cannstatter Volksfest, Konzerte in der Schleyerhalle und der Porsche Arena sowie die Fachmessen Blechexpo und Motek/Bondexpo geprägt, die einen wesentlichen Beitrag zu den Übernachtungen in der Hotellerie leisteten.

Im Jahr 2025 liegt das Verhältnis von Übernachtungen deutscher und ausländischer Gäste bei 71 zu 29. Die Übernachtungsvolumina der einzelnen Auslandsquellmärkte basieren auf den angegebenen Zahlen des Statistischen Landesamtes für Januar bis September und wurden auf dieser Basis auf das Gesamtjahr hochgerechnet. Die Gesamtjahresergebnisse liegen noch nicht vor.

Die wichtigsten Auslandsquellmärkte waren 2025 die USA (188’593 Übernachtungen) und die Schweiz (147’407), gefolgt von Frankreich (89’502 – mit dem grössten Zuwachs von 12.7% im Vergleich zum Vorjahr), Österreich (71’515, plus 10.9%) und den Niederlanden (68’827). Der chinesische Markt war mit insgesamt 49’506 Übernachtungen auf einem ähnlichen Niveau wie 2024.

Starke Rückgänge in der Region

In der Gesamtregion Stuttgart (fünf Landkreise und Landeshauptstadt Stuttgart) beliefen sich die Übernachtungen auf 9.28 Millionen und einen Rückgang von 4.1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Von den Gesamtübernachtungen entfielen 11.6 Prozent (1.08 Millionen Übernachtungen) auf den Landkreis Böblingen, 16.0 Prozent auf den Landkreis Esslingen (1.48 Millionen), 7.1 Prozent auf den Landkreis Göppingen (657'000 Einheiten), 9.8 Prozent auf Ludwigsburg (911’000) sowie 6.7 Prozent auf den Landkreis Rems-Murr (623’000 Übernachtungen). 48.8 Prozent entfallen auf die Landeshauptstadt.

767 Übernachtungsbetriebe mit 65’553 Betten standen in der Gesamtregion zur Verfügung (Stand: Juli 2025). Die durchschnittliche Bettenauslastung 2025 lag bei 39.5 Prozent.

«Angesichts des starken Wachstums im Jahr 2024 waren wir mit dem Jahresergebnis 2025 bezogen auf die Übernachtungszahlen in der Landeshauptstadt zufrieden. Grundsätzlich hat die Region, pauschal betrachtet, derzeit nicht die gleiche Dynamik in der touristischen Entwicklung wie die Landeshauptstadt», so Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing GmbH.

Das müsse man bei der touristischen Arbeit im Auge behalten. Für 2026 ist Dellnitz optimistisch: «Wir rechnen mit einer insgesamt soliden Entwicklung und erwarten ein leichtes Plus – auch wenn der Wettbewerb zwischen den deutschen Städtereisezielen spürbar zunimmt.»

Der Schlossplatz in Stuttgart. Stuttgart-Tourismus GmbH / Sarah Schmid


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