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08.03.2026
Volk sagt Ja zur Individualbesteuerung
Bürokratie für Steuerzahler und Behörden wird zunehmen
Das Schweizer Stimmvolk hat mit 54.3 Prozent Ja gesagt zur Individualbesteuerung. Es hat die individuelle Besteuerung höher gewichtet als den zusätzlichen Bürokratieaufwand.
1984 hat das Bundesgericht entschieden, dass die Ungleichbehandlung bei der Besteuerung von Ehepaaren gegenüber Konkubinats-Paaren verfassungswidrig ist. Jetzt wird die Heiratsstrafe abgeschafft.
Die vom Stimmvolk beschlossene Reform verdoppelt aber die Bürokratie für Steuerzahler und Behörden. Die Folgen: 1.7 Millionen zusätzliche Steuererklärungen und deutlich höhere Kosten für viele KMU.
«Das ist Bürokratie, welche Ressourcen bindet, die für Innovation und Wachstum fehlen. Anstatt den Fachkräftemangel wirklich zu lindern, führt sie dazu, dass sich KMU mit noch mehr Papierkram befassen müssen, ohne dass echter Mehrwert geschaffen wird», schreibt der Schweizerische Gewerbeverband in einer Stellungnahme.
Der Volksentscheid erhöht die Bürokratie für KMU. «Wir werden alles daransetzen, dass der Umsetzungsaufwand für das Gewerbe so klein wie möglich bleibt», so der sgv. Die Politik und die Verwaltung müssten ebenfalls handeln, um die negativen Folgen für die KMU als Folge der zusätzlichen Bürokratie abzufedern.
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Dossiers: Bürokratie | Steuern
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