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Wirteverband Basel-Stadt

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15.12.2009

"Green Hospitality" gewinnt an Bedeutung

Umweltorientierung wird noch selten zu Marketingzwecken genutzt

Das Gastgewerbe denkt längst "grün". Fast 80 Prozent der Entscheider bezeichnen ihren Gastbetrieb als "umweltorientiert". In über der Hälfte der Hotels und Restaurants gehört Nachhaltigkeit zum Geschäftskonzept. Dies ist Ergebnis der neuen Studie "Green Hospitality" von CHD Expert.

"Umweltorientierung ist in den Managementetagen der Gastronomie und Hotellerie längst etabliert, aber im Marketing spielt sie bislang nur eine untergeordnete Rolle", kommentiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert, die Ergebnisse.

Lediglich jeder dritte Gastbetrieb setzt seine strategische Orientierung zur Nachhaltigkeit auch in der Gästewerbung ein. "Imagewerbung ist sehr teuer und steht auch beim Thema Umwelt hinter abverkaufsorientierter Kommunikation nach", erläutert der Gastronomie-Experte.

Grüne Hoteliers

Besonders in Hotels gehört Nachhaltigkeit zum strategischen Konzept. Über 54 Prozent der Beherbergungsbetriebe haben das ganze Haus oder einzelne Abteilungen auf Umweltschutz getrimmt – nicht zuletzt, um Kosten zu sparen. Ökologisches Verhalten spielt in allen Segmenten der Hotellerie eine Rolle.

Über 91 Prozent der Betriebe stellen bei Investitionsentscheidungen in Elektroanlagen Nachhaltigkeit vor andere Faktoren. Bei der Heiztechnik ist dies ähnlich. Bei Investitionen in neue Küchentechnik bewerten noch immerhin 64 Prozent der Befragten Umwelttechnologie sehr hoch. Dagegen spielt Umweltschutz bei neuen Schankanlagen nur eine untergeordnete Rolle. Lediglich 29 Prozent der Befragten achten hier darauf.

Nur selten zentrale Marketingbotschaft

Nachhaltigkeit in der Gästewerbung wird nur in grösseren Hotels mit Nachdruck verfolgt. Je grösser das Hotel, desto wichtiger ist die "grüne" Werbung. Bei Konferenzhotels gehören "grüne Meetings" zum guten Ton. Auch Luxus- und Wellnesshotels positionieren sich gern als umweltfreundlich.

Dagegen sieht nicht einmal jeder vierte Restaurateur Sinn in "grüner" Werbung. "Feine Speisen und Getränke haben nichts mit Umweltorientierung zu tun und entwickeln sich auch vom Bio-Thema deutlich abgekoppelt", so Lambracht.


 

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