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29.12.2020

Sabich – ein vielseitiges Geschmackserlebnis

Das vegetarische Streetfood aus Israel

Die israelische Küche hat viele Köstlichkeiten zu bieten. Im Vergleich zu Falafel und Shakshuka ist Sabich hierzulande noch recht unbekannt. Für das Gericht wird Fladenbrot mit Aubergine, hart gekochtem Ei und Sesammus gefüllt. Der Snack wird in Israel an vielen Strassenständen angeboten und schmeckt zum Frühstück, aber auch zum Lunch und als gesunde Zwischenmahlzeit.

Die Zubereitung ist nicht kompliziert, aber mit etwas Aufwand verbunden. Das liegt an den vielen Zutaten, die aber auch für ein vielseitiges Geschmackserlebnis sorgen. Das Herzstück des vegetarischen Streetfoods ist die Aubergine. Sie wird längs halbiert, in Scheiben geschnitten und in der Pfanne mit etwas Öl goldbraun gebraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Die Eier werden nicht länger als sechs bis sieben Minuten gekocht, damit das Eigelb noch cremig ist.

Hinzu kommt der typisch israelische Tomaten-Gurken-Salat. Dafür Tomaten, Gurken und eine Frühlingszwiebel fein schneiden und mit frischen Kräutern wie Minze, Koriander und Petersilie und etwas Chili vermengen. Für das Dressing braucht man Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und etwas Zimt.

Pasten und Saucen wie Hummus und Zhug bringen orientalische Würze in den Snack. Für einen selbst gemachten Hummus werden gekochte Kichererbsen mit frischer Petersilie, Knoblauch, Zitronensaft, Sesammus (Tahini), etwas Salz und Kreuzkümmel vermengt und zu einer feinen Masse püriert.

Zhug stammt ursprünglich aus dem Jemen und gibt dem Gericht eine pikante Schärfe. Die Paste wird aus Chilischoten, Knoblauch, frischem Koriander und Korianderfrüchten, Kardamom, etwas Zitronensaft und Olivenöl zubereitet.

Sabich kann mit Fladen- oder Pitabrot, aber auch Tortillas angerichtet werden. Einfach mit Hummus bestreichen und mit Salat, Auberginen sowie den klein geschnittenen Eiern füllen. Etwas Zhug und eventuell noch einen Klecks Joghurt hinzugeben und am besten noch warm geniessen.

Natürlich kann der israelische Snack nach Lust und Laune abgewandelt werden. Wer vegan isst, lässt die Eier weg und fügt stattdessen gewürzte, geröstete Kichererbsen hinzu. Statt mit Auberginen kann das Brot auch mit verschiedenem Ofengemüse wie Zucchini, Kürbis und Paprika, Avocado, Gewürzgurken und Kartoffeln belegt werden.

Heike Kreutz / bzfe


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