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Wirteverband Basel-Stadt

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26.09.2019

Vom Getreidesilo zum Hostel und Treffpunkt

Spannendes Projekt für die Talentförderung im Gastgewerbe

Mit dem umgebauten «Silo» eröffnet im Frühling 2020 das Herzstück des Stadtteils Erlenmatt-Ost. Das ehemalige Lagerhaus von 1912 wird zum Hostel, Restaurant, Treffpunkt und Ort zum Arbeiten. Junge Berufsleute führen den Betrieb und werden dabei von gestandenen Fachleuten gecoacht.

Ganz hinten in der Erlenmatt, unweit der Autobahn, steht ein alter Getreidesilo. Im Auftrag der Stiftung Habitat erstellt das renommierte Basler Architekturbüro Harry Gugger Studio aus dem frühen Eisenbetonbau ein Gasthaus, das der Welt und dem Quartier offensteht.

Der Verein «Talent» wird den Hostel- und Gastronomiebetrieb im Sinne eines Leuchtturmprojekts für junge Berufsleute führen. Der Verein, initiiert von verschiedenen Vertretern des Basler Gastgewerbes, steht allen Interessierten offen und bezweckt die Förderung junger Berufsleute.

Leidenschaftlichen Talenten wird eine Plattform geboten, ihr Können direkt nach Ausbildung in einem qualitativ hochwertigen Umfeld anzuwenden und auszuleben. Die jungen Berufsleute werden unterstützt von erfahrenen Coaches aus der Basler Gastronomie und Hotellerie.

So wird nicht nur eine Brücke zwischen Ausbildung und Berufsleben geschlagen, sondern auch zwischen den Akteuren innerhalb der Branche. Der Betrieb soll wirtschaftlich selbstständig und erfolgreich funktionieren. Der Verein gründet dazu aus seinen Mitteln eine GmbH.

Das «Silo» ist ein Hostel mit Mehrbettzimmern und geteilten Badezimmern sowie Doppelzimmern mit eigenem Bad. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant mit Bar und Terrasse – ein Treffpunkt für das Erlenmatt-Quartier und die Gäste des Hostels zugleich.

Eingebettet in den hochqualitativen Bau mit Geschichte, hat der Betrieb eine einzigartige architektonische Ausstrahlung. Die Gastronomie soll gemäss Medienmitteilung «unkompliziert und trendbewusst» sein und «eine Atmosphäre von urbaner Lockerheit ausstrahlen».

Durch die Grösse des Raumes ist das Restaurant auch für geschäftliche, private oder kulturelle Anlässe geeignet. Das Lokal erstreckt sich über das gesamte Erdgeschoss und ist gleichzeitig Räumlichkeit für Check-in und Check-out sowie Anlaufstelle der Hostelgäste. Es befinden sich bis zu 100 Sitzplätze im Restaurant und weitere 40 auf der Terrasse.

Das Hostel verfügt über neun Mehrbettzimmer und zehn Doppelzimmer. Es versteht sich nicht als günstige Jugendabsteige, sondern als frische Ergänzung zu den Basler Übernachtungsmöglichkeiten. Dienstleistungen wie Frühstück, ein eigenes Badezimmer, Velos oder Self-Check-in können individuell gebucht werden. Die Preise pro Bett liegen je nach Saison zwischen 45 und 75 Franken.

Die Bar funktioniert sowohl als Lounge für die Hostelgäste wie auch als Treffpunkt für die Freischaffenden der Arbeitsräume sowie die Quartierbewohner. Das Angebot umfasst nebst lokalen Bieren und Weinen ein breites Sortiment von Cocktails.

Im Erdgeschoss befinden sich Arbeits- und Projekträume, welche für spontane Meetings, temporäre Zwischennutzung oder als langfristige Arbeitsplätze von Gruppen, Teams oder Einzelnen genutzt werden können. Die Räume sind mit modernster Technik ausgestattet und auf 4 bis 40 Personen ausgerichtet.

Offene Zusammenarbeit innerhalb der Branche: Alexandre Kaden, Jonas Gass, Präsidentin Brigitta Spalinger, Miriam de Melo und Christoph Widmer. Bild: Verein TALENT



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