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06.04.2026
Kommt der Energie-Lockdown?
Anzeichen verdichten sich
Welche Nachrichten und Einschätzungen stimmen, ist schwer zu sagen. Das erste Opfer des Krieges ist bekanntlich die Wahrheit – auf allen Seiten. Klar scheint jedoch, dass unsere Energieversorgung auch schon sicherer war.
Ob die niedrigen Gasspeicher ausreichen? Ob das Erdöl wirklich knapp ist oder von den Besitzern nicht verkauft wird, weil sie auf weiter steigende Preise spekulieren? Ich weiss es nicht. Beunruhigend finde ich, dass die Internationale Energieagentur Massnahmen vorschlägt, die an die Corona-Zeit erinnern.
Im Visier stehen der Flugverkehr, Tempolimits auf Autobahnen und Fahrverbote in Städten (z.B. für Autos mit geraden/ungeraden Kennzeichen). Zum Repertoire gehört auch vermehrtes Arbeiten von zuhause. Zudem sei das Carsharing, Velofahren und Zufussgehen zu fördern.
Bei Sensibilisierungskampagnen wird es kaum bleiben. Wahrscheinlich erlassen schon bald erste Regierungen konkrete Vorschriften. Es würde nicht überraschen, wenn die EU-Kommission voran prescht, passen die Vorschläge doch bestens zu deren Agenda von Dekarbonisierung und «Green Deal». Kurze danach wird wohl auch die Schweiz nachziehen, vielleicht mit mehr Menschenverstand.
Werden wir schon bald unsanft aufgefordert, den Verbrauch von Erdöl zu senken? Kommt es zu Rationierungen? Oder zu «autofreien Sonntagen» wie in den 1970ern? Müssen wir mit einem «Lockdown light» rechnen?
Maurus Ebneter
Präsident Wirteverband Basel-Stadt
- Hohe Benzinpreise beeinträchtigen Restaurant-Umsätze
- Klimaschutz führt zu Mehrkosten für uns alle
- Mit Kernkraft wäre Energiewende sicherer und günstiger
Dossier: Energie
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