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20.07.2009

Schwarzwald: Tourismus als Motor der Regionalentwicklung

Touristische Marke wird zur übergreifenden Standortmarke ausgebaut

Die Folgen der Wirtschaftskrise für den Tourismus in der Ferienregion Schwarzwald lassen sich nicht leugnen, sie sind aber mit einem Rückgang von 2.6 Prozent bei den Übernachtungen bis einschliesslich Mai weit weniger drastisch als im Landesdurchschnitt. Zwar sind auf Basis der vorliegenden statistischen Zahlen noch keine gesicherten Prognosen fürs Gesamtjahr zu treffen, dennoch blicken die Touristiker "verhalten optimistisch nach vorn".

An der Jahrestagung der Schwarzwald Tourismus GmbH in Bad Dürrheim unterstrichen mehr als 200 Politiker und Fachleute mit ihrer Anwesenheit die Bedeutung des Tourismus als Motor der Regionalentwicklung. Am Fremdenverkehr hängen nach Angaben des STG-Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz Hornberger rund 597'000 Arbeitsplätze. Fast 6.8 Milliarden Euro trägt der Tourismus im Ländle zum Volkseinkommen bei.

Erstmals tagte die Hauptversammlung der touristischen Marketingorganisation in ihrer neuen Gesellschafterstruktur: Seit Januar sind nicht mehr die 250 Feriengemeinden die Träger der STG, sondern die zwölf Landkreise und vier kreisfreien Städte Karlsruhe, Pforzheim, Baden-Baden und Freiburg. Dr. Wolf-Rüdiger Michel, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, betonte: "Die Strukturen sind damit schlanker geworden." Die Effizienz sei gestiegen und die STG vertrete nun alle 326 Gemeinden.

In das neue Geschäftsjahr geht die STG mit ambitionierten Zielen. "Nun, wo wir unsere Strukturfragen gelöst haben, werden wir uns auf die Zusammenarbeit mit den anderen Verbänden und Institutionen im Schwarzwald konzentrieren", gab Michel die Richtung vor. Die neu eingeführte touristischen Marke "Schwarzwald – herz.erfrischend.echt.” werde zu einer übergreifenden Standortmarke weiter entwickelt. Wirtschaft, Tourismus und Politik sollen künftig gemeinsam die Region stärken.

Eine andere wichtige Aufgabe sei, so Aufsichtsratsvorsitzender Heinz Hornberger, das "Thema Wellness schwarzwaldspezifisch aufzubereiten". Mit einer Angebotslinie "Schwarzwald Balance" sollen sich die Wellness-Anbieter der Region "besser vom Wettbewerb abheben". Die besondere Schwarzwaldanwendung wird derzeit von einer Expertengruppe vorbereitet.

Ebenfalls in Vorbereitung ist nach Hornberger "eine regionaltypische Hotelmarke". Der Gast "sucht das typische Schwarzwaldangebot auch in der Hotellerie", bestätigte STG-Geschäftsführer Christopher Krull. Die auszuzeichnenden Schwarzwaldhotels sollen vor allem das Markenversprechen mit tragen.

Das im letzten Herbst eingeführte neue Logo und die expressive Bildsprache haben der Marke Schwarzwald einen starken Auftrieb gegeben. Das Markenbild mit dem stilisierten Bollen über dem zur Hutkrempe geschwungenen Schriftzug Schwarzwald auf waldschwarzer quadratischer Grundfläche prangt inzwischen auch auf den Packungen der Schwarzwälder Weidemilch der Breisgaumilch GmbH, auf Weinflaschen des Weinguts Dr. Schneider aus Zunzingen oder auf Mineralwasserflaschen der Peterstaler Mineralbrunnen. Weitere Marketingkooperationen sind in Vorbereitung.


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