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16.01.2010

Tourismusboom in der Kulturhauptstadt

Positiver Effekt von Linz09 lässt sich deutlich nachweisen

Mit 738'555 Nächtigungen in den Linzer Hotels und Beherbergungsbetrieben hat die Kulturhauptstadt Europas 2009 zu einer neuen Rekordmarke in der Linzer Tourismusstatistik beigetragen. Obwohl der Geschäftsreiseverkehr stark zurückging, betrug die Steigerung auf das gesamte Jahr bezogen fast zehn Prozent.

Die Zuwachsraten in Linz kamen 2009 insbesondere aus Österreich (+19.9%), Deutschland (+15.6%) sowie aus der Schweiz (+28%), Tschechien (+28%) und Italien (+4.7%). Demgegenüber sind die Übernachtungen aus den klassischen Geschäftsreise-Herkunftsländer dramatisch zurückgegangen. So reduzierten sich die Nächtigungen aus China um 44.4%, aus Russland um 38.5%, aus den USA um 32.2%, aus Grossbritannien um 30.2% oder aus den arabischen Ländern um 26.8%.

"Hier wird deutlich, dass sich die Strategie, im Marketing auf Österreich und die Nachbarstaaten zu setzen, als richtig erwiesen hat", so Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl. Linz habe damit erstmals die magische Schwelle von 700'000 Logiernächten überschritten. "Gerade die Österreicher haben Linz im Jahr 2009 entdeckt", sagt Manfred Grubauer, der Vorsitzende des Tourismusverbandes Linz.

Das Jahr 2009 war einerseits von zusätzlichen Gästen, die wegen der Kulturhauptstadt nach Linz kamen und andererseits von ausbleibenden Geschäftsleuten geprägt, die im Zusammenhang mit der weltweiten Krise ihre Reisetätigkeit deutlich einschränkten. Nicht nur der Zuwachs der Nächtigungen von 9.5% im abgelaufenen Jahr ist der Kulturhauptstadt zuzurechnen, sondern auch eine Kompensation ausbleibender Businessgäste, die in der Grössenordnung von weiteren 10 bis 15 Prozent zu veranschlagen ist.

Der Tourismusverband Linz hat alleine im Rahmen seiner Weekend-Packages mehr als 5000 Nächtigungen verkauft. Dies bedeutet gegenüber 2008 eine Steigerung um mehr als das Vierfache. Dazu kommen zahlreiche Kooperationen mit Reiseveranstaltern, die ebenfalls von aussergewöhnlichen Steigerungen der Buchungszahlen berichten. Die Anzahl der betreuten Gruppen konnte beim Tourismusverband um mehr als das Zweieinhalbfache gesteigert werden. Aus diesen Daten lässt sich der positive Effekt der Kulturhauptstadt sehr deutlich nachweisen.

Der Tourismusverband hat sich darauf konzentriert, das aussergewöhnliche Programm von Linz09 für die Gäste zu "übersetzen" und für viele Vertreter der Reisebranche und der Medien transparent zu machen und faszinierend darzustellen. Damit ist im Vergleich zu Graz etwas gelungen, das auch für die künftige Zusammenarbeit von Kultur und Tourismus Massstäbe gesetzt hat, so Tourismusreferent Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl.

Man sei besonders stolz darauf, so Tourismusdirektor Georg Steiner, dass man die Herausforderung bewältigt habe, für eine Programmstruktur, die ausserhalb des Mainstreams sehr viele neue, aber zu Linz passende Formate beinhaltete, eine hohe Gästefrequenz zu generieren. "Damit ist viel Kompetenz für künftiges Kultur- und Städtemarketing zusammen mit den Linzer Institutionen aus Kultur, Handel und der Freizeitwirtschaft geschaffen worden", so Manfred Grubauer. Es gelte nun, den Schwung und die neuen Formate für die kommenden Jahre weiter zu entwickeln.

Kulturmeile an der Donau: Kunstmuseum Lentos, Brucknerhaus, Stifterhaus und Kunstuniversität Linz.


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