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01.06.2010

Tourismusentwicklung in Nürnberg im Zeichen der Krise

Christkindlesmarkt bringt nach wie vor enorme Frequenzen

Der Tourismus in der fränkischen Metropole Nürnberg wurde 2009 Opfer der allgemeinen Finanz- und Wirschaftskrise. Nach Jahren des Wachstums ging die Zahl aller Übernachtungen um 6.5 Prozent auf 2'128'291 zurück. Das Ergebnis lag damit auf einem Niveau knapp unterhalb des Jahres 2006.

Im Vergleich mit anderen Destinationen in Deutschland und Europa ist Nürnberg noch relativ glimpflich davongekommen. Budapest, Prag und Tallinn beispielsweise haben wesentlich hörere Verluste zu verkraften.

Besonders stark ging in Nürnberg die Zahl der Ausländerübernachtungen zurück. Sie sank um fast 81'000 oder 12 Prozent! In absoluten Zahlen steht dem der Rückgang der Inländerübernachtungen mit minus 67'000 nur wenig nach. Allerdings sind das "nur" vier Prozent weniger. Das heisst, die ausländischen Gäste reagierten auf die Krise stärker als die Inländer; diese zogen für die verbliebenen Reisen das eigene Land vor.

Die allgemeine Wirtschaftssituation führte zu einem verschärften Konkurrenzkampf der Beherbergungsbetriebe untereinander, der oftmals über sinkende Preise ausgetragen wurde. Die Zimmerauslastung der kleineren Häuser (bis 100 Betten) ist besonders stark zurück gegangen und liegt jetzt bei 52 Prozent (vorher 59 Prozent). Sie hat damit den niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre erreicht. Die grösseren Häuser waren im Durchschnitt zu 60 Prozent belegt – 1.5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Immerhin übertraf der Dezember die Erwartungen. Mit 191'294 Übernachtungen war er nicht nur der stärkste Monat des ganzen Jahres, sondern er bot auch das höchste Ergebnis aller bisherigen Dezemberzahlen. Die Zeit des Chriskindlesmarktes gibt auch sonst Grund zu Optimismus. Zum einen ist der Tagesbesuch zur Topveranstaltung Nürnbergs weiter gestiegen und erreichte mit 2.3 Millionen Besuchern den Höchststand der letzten Jahre. Zum anderen wurden auch acht Prozent mehr Reisebusse (insgesamt 3411) gezählt.

Die Zahl der von der Congress- und Tourismus-Zentrale veranstalteten und an Individualgäste verkauften Pauschalarrangements "Reise zum Christkind" stieg um 19 Prozent, was zu vier Prozent mehr Übernachtungen in diesem Sektor führte. Und Reiseveranstalter nahmen mit 3405 Weihnachtspässen auch 73 Prozent mehr ab als noch im Vorjahr. Dieser Pass ist ein Verkaufsförderungsinstrument und beschert dem Kunden Vorteile auf dem Markt und an einigen weiteren Stellen in der Stadt.

Die Zahlen belegen, dass es gelungen ist, die Nachfrage beim Privatkunden überall dort zu steigern, wo die Marketingmassnahmen der Congress- und Tourismus-Zentrale gebündelt und verstärkt wurden. Besonders auffällig ist das bei der Förderung des Bustourismus, aber auch nach den zusätzlichen Aktionen in Tschechien und Österreich.

Der Christkindlesmarkt in Nürnberg ist ein starker Publikumsmagnet.


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