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06.10.2010

Bundesgesetz stellt Arbeitnehmerschutz sicher

Noch eine von zwanzig Arbeitsstunden wird in Raucherbereichen geleistet

In 18 Kantonen der Schweiz sind bediente Raucherzimmer oder kleine Raucherbetriebe erlaubt. Allerdings bleibt auch dort die überwiegende Mehrheit der Gaststätten rauchfrei. Nur noch jeder zwanzigste Beschäftigte des Gastgewerbes arbeitet regelmässig in Raucherbereichen. Es sind dies meist selbst Raucher – und alle haben ihre schriftliche Einwilligung gegeben. Das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen gewährleistet den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer!

Im raucherfreundlichen Halbkanton Appenzell-Innerrhoden kommen 23 Raucherbetriebe auf 110 gastgewerbliche Bewilligungen. Hingegen gibt es nur wenige Fumoirs, obwohl die baulichen Anforderungen gering sind (ein Fenster genügt als Lüftung). Gesamthaft bieten rund 25% der Betriebe bediente Raucherbereiche.

Gemäss Kompetenzzentrum für das Gastgewerbe verfügen im Kanton Zug auf 532 Gaststätten nur gerade 56 Lokale über eine Bewilligung als Raucherbetrieb. Hinzu kommen 28 Restaurants, die ihren Gästen bediente Fumoirs anbieten. In fünf von sechs Betrieben wird also in den Innenräumen überhaupt nicht mehr geraucht!

Im Kanton Solothurn sind bediente Fumoirs zugelassen, nicht aber eigentliche Raucherbetriebe. Auf rund 800 Gaststätten gibt es etwa 200 Raucherzimmer. Kleine Lokale, die aus räumlichen Gründen keine Fumoirs einbauen können, sind klar im Nachteil.

Im Kanton Schwyz gibt es auf rund 700 gastgewerbliche Objekte 180 Raucherbeizen und 50 Fumoirs. Im thurgauischen Amriswil gibt es gar 29 Raucherbetriebe auf insgesamt 56 Lokale! Eine solche Anhäufung ist aber selten.

Im Allgemeinen hält sich die Nachfrage nach Raucherbetrieben in Grenzen. Im Aargau haben von rund 1500 Betrieben gerade einmal 150 ein entsprechendes Gesuch gestellt. Und in Luzern gibt es gar nur etwa 100 Raucherbetriebe auf insgesamt 1500 Lokale.

Je nach Kanton bieten also 10 bis 25% der Betriebe bediente Raucherbereiche an. Bei den Raucherlokalen handelt es sich jedoch ausnahmslos um Kleinbetriebe. Und Fumoirs stellen stets nur einen Nebenbereich grösserer Betriebe dar – die Grösse ist auf einen Drittel der Gastfläche beschränkt.

Auch in den liberalen Kantonen dürften höchstens noch 10% des Restaurationsumsatzes in Raucherbereichen erzielt werden. Rund 90% der Einnahmen erfolgen in rauchfreien Innenräumen oder in der Aussengastronomie.

In der Hauswirtschaft, in der Küche und in der Administration gibt es kaum mehr Arbeitsplätze in Raucherbereichen. Von branchenweit 230'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten also höchstens noch 10'000 mehr oder weniger regelmässig in Raucherbereichen.

Gemäss Erhebungen von gfs.bern und GastroBern rauchen 63% der Servicemitarbeiter. Es ist also sehr leicht, Mitarbeiter für Raucherbereiche zu finden. Und es muss kein Gastronomiemitarbeiter gegen seinen Willen in Raucherbereichen arbeiten!


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