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Wirteverband Basel-Stadt

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06.02.2012

Medizintourismus in Heidelberg boomt

Arabische Golfstaaten und Russland im Fokus

In Heidelberg wird die Bedeutung des Medizintourismus jedes Jahr grösser. Die Zahl der Übernachtungen aus Russland stieg von 2001 bis 2010 von 2700 Übernachtungen auf 8600. Im selben Zeitraum wuchs die Zahl der Übernachtungen aus den arabischen Golfstaaten von 2600 auf 19000 an.

Bis November 2011 sind aus Russland erneute Steigerungen um 4.1% und aus den arabischen Golfstaaten um 37.1% zu verzeichnen. Mit 24'300 Übernachtungen liegen die Golfstaaten nun an vierter Stelle unter den Heidelberger Auslandsmärkten (hinter den USA, der Schweiz und Grossbritannien) und damit vor Japan, der Niederlande, Frankreich und Italien.

"Die Übernachtungen insbesondere aus den Golfstaaten, aber auch aus Russland, sind in erster Linie dem Medizintourismus zuzurechnen, sprich dem Aufenthalt Angehöriger von Patienten, die am renommierten Heidelberger Universitätsklinikum behandelt werden", so Tourismus-Marketingleiter Steffen Schmid. Da viele Patienten schwer erkrankt sind, erfordern die aufwendigen Therapien häufig längere Aufenthalte in Heidelberg.

Dieser Trend wurde in Heidelberg früh erkannt und bedient. Die Heidelberg Marketing GmbH initiierte gemeinsam mit der Universitätsklinik vor drei Jahren den sogenannten "Medizin-Pool". Partner aus der Hotellerie sind der Europäische Hof, das Marriott, das Crowne Plaza Heidelberg City Centre und das Holiday Inn.

Die ersten beiden Jahre standen die Golfstaaten im Mittelpunkt der Marketingaktivitäten mit Anzeigenschaltungen, Workshop-Besuchen, engen Kontakten zur Reiseindustrie und zu den Botschaften der Länder.

Seit anfangs Jahr liegt ein weiterer Fokus auf dem russischen Markt. Im März 2012 präsentiert sich der Medizin-Pool auf der Moscow International Travel & Tourism Exhibition, um Patienten und Angehörige, die eine hohe Qualität der medizinischen Versorgung in einem der führenden medizinischen Zentren Europas suchen, über das Heidelberger Angebot zu informieren. Dazu wurde in Ergänzung zur Patienteninformation des Universitätsklinikums ein spezieller Flyer in russischer Sprache aufgelegt, der Heidelberg als touristische und wissenschaftliche Top-Destination mit hervorragenden Übernachtungsmöglichkeiten präsentiert.

"Neben dem positiven Effekt steigender Übernachtungszahlen eignet sich Heidelbergs herausragende Kompetenz im Bereich der Medizin ausserdem bestens, um unsere Stadt weiterhin verstärkt als Wissenschaftsstadt und Forschungsmetropole in den internationalen Fokus zu rücken", führt Vera Cornelius, Geschäftsführerin der Heidelberg Marketing GmbH, die Beweggründe der Initiative "Medizin-Pool" weiter aus.


 

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