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21.03.2012

Spitzendestination für den Rad-Tourismus

Upper Rhine Valley hat Potential

Der Oberrhein hat das Potential, Spitzendestination für Radfahrer zu werden, so das Zwischenergebnis einer im Oktober 2011 bei der Deutschen Sporthochschule Köln in Auftrag gegebenen Entwicklungsstudie zum Rad-Tourismus.

Die Studie hat das trinationale Angebote an Radwegen, Radkarten, GPS-Daten ausgewertet sowie die Infrastruktur rund um Radtourismus wie Hotels mit Spezialisierung auf Radtouristen oder Radverleih-Dienste analysiert.

Das Ergebnis: Knapp 600 Rad-Routen mit insgesamt 22'000 Gesamtkilometern bieten gute Grundvoraussetzungen für die grenzüberschreitende Weiterentwicklung der Raddestination Oberrhein. Dies gilt für unterschiedliche Nutzergruppen wie Rennrad-Begeisterte, Mountainbiker oder radelnde Familien.

Entwicklungsfähig ist vor allem die Ausschilderung und Nutzerführung durch moderne Technologien. Bisher stehen beispielsweise am gesamten Oberrhein nur 41% der Radtouren als GPS-Track zur Verfügung.

Optimierungsbedarf sieht die Deutsche Sporthochschule auch in der mehrsprachigen Gestaltung der Rad-Angebote und der entsprechenden Websites. "So wird so das trinationale Reiseziel Oberrhein für radbegeisterte Touristen aus aller Welt attraktiv" erläutert Irene Ulrich, Projektleiterin "Upper Rhine Valley".

Pluspunkte für die Entwicklung des Rad-Tourismus am Oberrhein sind das flächendeckend dichte Streckennetz und die vielen interessanten Städte und kulturellen Sehenswürdigkeiten in jeweils erreichbarer Entfernung. Auch das kulinarische Angebot entlang der Strecken stimmt. Zudem bieten 430 Radevents pro Jahr in der Region Ansatzpunkte für die künftige grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Ziel des von "Upper Rhine Valley" finanzierten Projekts ist es, die Stärken der Region zu bündeln und gemeinsam mit radbegeisterten Hoteliers und für Radler-Bedürfnisse (Stichwort E-Bike-Tankstelle) offene Gastronomen attraktive zielgruppenorientierte Touristikpakete zu entwickeln und an den Markt zu bringen.

Im Rahmen von Regionalkonferenzen mit Rad-Touristikern wurden Ideen für grenzüberschreitende Rad-Angebote geboren. Die Deutsche Sporthochschule Köln wird in den kommenden Wochen diese Ideen zu konkreten Angeboten weiter entwickeln und die Endergebnisse Ende April 2012 vorstellen.

Grundsätzlich gibt es zwischen Deutschland und Frankreich grosse Unterschiede in der Rad-Nutzung: Obwohl im Mutterland der Tour de France zu Hause, fährt der Durchschnitts-Franzose jährlich lediglich 90 Kilometer pro Jahr mit dem Rad, wohingegen in Deutschland 300 Kilometer in die Pedale getreten wird. Dem stehen die Niederlande und Dänemark mit 1000 Rad- Kilometern im Jahr gegenüber.

Die durch Rad-Tourismus generierte Wertschöpfung ist diesseits und jenseits des Rheins ähnlich hoch, denn Rad-Touristen geben in Frankreich 68 Euro und in Deutschland 65 Euro am Tag aus. Diese Zahlen sind Hinweise auf ungenutzte Potentiale in diesem Touristik-Segment, die es gemeinsam zu heben gilt.


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