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08.04.2013

Businessnomaden – eine neue Art von Langzeitgästen

Grenze zwischen Hotellerie und Wohnungsmarkt verschwimmt

Der Markt für Business-Appartements boomt. Zahlungskräftiges Publikum bezieht immer öfters Quartier in möblierten Studios. Die Grenze zwischen Wohnungsmarkt und Hotellerie verschwimmt.

Laut einem Bericht der "Aargauer Zeitung" gibt es zwar noch Langzeitgäste in herkömmlichen Hotels. Dabei handelt es sich beispielsweise um reiche, ältere Leute, die sich aus medizinischen Gründen für längere Zeit in einer fremden Stadt aufhalten. Es gibt auch Einheimische, deren Wohnung oder Haus gerade renoviert wird.

Nun lassen sogenannte "Businessnomaden" die Grenze zwischen Hotellerie und Wohnungsmarkt verschwimmen. In Zürich seien möblierte Appartements mit Hotelservice in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen, schreibt die Zeitung.

Einen wichtigen Grund für die Entwicklung orten Branchenkenner bei den Kosten: Für ein möbliertes Studio bezahlt man pro Monat etwa 3000 Franken, während ein gleich langer Aufenthalt in einem Hotelzimmer der Mittelklasse fast das Doppelte kostet.

Alleine die Firma Visiongroup mietet in Zürich 600 möblierte Wohnungen an, die meist von Geschäftsleuten gebucht werden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt drei Monate. Ende Mai kommen beim Bahnhof Giesshübel 206 Wohnungen dazu. Die Preise bewegen sich zwischen monatlich 1800 Franken für ein 17-Quadratmeter-Studio und 4900 Franken für eine 70-Quadratmeter-Attikawohnung. Inbegriffen sind wöchentliche Reinigung, Bettwäsche wechseln, Abfall entsorgen und sämtliche Nebenkosten inklusive Internet und Fernsehen.

Keine Freude am Trend zu mehr Businessappartements hat der Mieterverband Zürich. Dessen Geschäftsleiter sagte der "Aargauer Zeitung", dass man die Entwicklung mit grosser Sorge beobachte. Vielfach würden an guten Wohnlagen günstige Wohnungen in teure Businessappartements umgewandelt. Neubauprojekte würden den Preisdruck erhöhen und nicht zu lebendigen, gut durchmischten Quartieren beitragen.


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