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10.07.2013

Viel "Gebabbel" um nichts

Hype um den Bubble Tea lässt stark nach

Im vergangenen Jahr war Bubble Tea "in aller Munde". Es gab kaum eine grössere Stadt, in der nicht wenigstens ein Bubble Tea-Shop eröffnete oder schon existierte. Und? Ist das bunte Getränk mit den Stärkekügelchen oder Fruchtperlen immer noch so trendy?

Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) dem aid-Infodienst mitteilte, hatte Bubble Tea im Jahr 2012 vor allem bei den jungen Verbrauchern im Ausserhaus-Markt zunächst rasant Anklang gefunden. Das ergibt die kontinuierliche Befragung von 2800 Privatpersonen im Alter von 16 bis 49 Jahren (GfK Trink-Trends).

"Bubble konnte von März bis Ende August 2012 seinen Umsatz sogar verdoppeln", berichtet Konsumforscherin Simone Peiker von der GfK und ergänzt, "Von September an liess der Hype jedoch in allen betrachteten Altersklassen stark nach. Fakt ist, dass immer mehr Bubble Tea-Shops bereits wieder geschlossen sind."

Das bestätigt eine Sprecherin einer Bubble Tea-Kette in Deutschland. Sie teilte dem aid-Infodienst mit, dass von den rund 100 Shops mittlerweile etwa die Hälfte wieder schliessen musste. Diese Entwicklung führt sie hauptsächlich auf die negative Berichterstattung in den Medien zurück. Hier hagelte es nämlich Kritik: viel Zucker, viele Kalorien, viele Farb- und Aromastoffe, Verschluckgefahr für Kleinkinder.

Als im vergangenen Sommer auch noch von "giftigen Inhaltsstoffen" im Bubble Tea die Rede war, bedeutete das für viele Shops das endgültige Aus, da schlichtweg die Kundschaft ausblieb. Das Verbraucherschutzministerium Nordrhein-Westfalen konnte die verdächtigen gesundheitsschädigenden Inhaltsstoffe in einer Schwerpunktuntersuchung allerdings nicht nachweisen.

Ausser der Medienkritik sorgte vermutlich auch der lange Winter dafür, dass viele junge Leute (noch) keine Lust auf dieses Getränk hatten. Aber der nächste Sommer ist da und es bleibt abzuwarten, wie es mit dem Bubble Tea-Hype weitergeht.

Autorin: Hedda Thielking / aid


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