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13.08.2013

Schweizer Tourismus erreicht langsam die Talsohle

Deutsche und holländische Gäste kehren noch nicht zurück

Gemäss provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik verzeichnete die Schweizer Hotellerie im ersten Halbjahr 17.1 Millionen Logiernächte. Dies entspricht einer Zunahme von 1.2 Prozent (+210'000 Logiernächte) gegenüber dem ersten Halbjahr 2012. Die Gäste aus dem Ausland verzeichneten 9.5 Millionen Logiernächte und damit eine Steigerung um 1.8 Prozent (+170'000 Logiernächte). Mit insgesamt 7.6 Millionen Logiernächten wies die inländische Nachfrage einen Anstieg von 0.5 Prozent auf (+40'000 Einheiten).

Besucher vom asiatischen Kontinent verzeichneten einen Anstieg von 107'000 Einheiten (+7.4%) gegenüber dem ersten Semester des Vorjahres. China (ohne Hongkong) legte um 62'000 Logiernächte (+22%) zu und wies damit das stärkste absolute Wachstum aller Herkunftsländer auf. Es folgen die Golfstaaten mit einem Plus von 23'000 Einheiten (+11%).

Indien und Japan hingegen verzeichneten Abnahmen um 7300 (-2.6%) bzw. 4700 Logiernächte (-2.6%). Bei den Gästen aus Amerika resultierte ein Zuwachs um 37'000 Logiernächte (+3.7%). Mit 31'000 zusätzlichen Logiernächten (+4.5%) verzeichneten die USA die stärkste absolute Zunahme dieses Kontinents.

Die Nachfrage aus dem europäischen Kontinent (ohne Schweiz) erhöhte sich um 29'000 Logiernächte (+0.4%). Unter den europäischen Ländern verzeichnete das Vereinigte Königreich mit 29'000 zusätzlichen Logiernächten die deutlichste absolute Steigerung (+3.5%). Es folgen Russland mit einer Zunahme von 19'000 Logiernächte (+6.2%), Polen (+17'000 / +24%), Portugal (+13'000 / +24%) sowie Belgien (+7100 / +2.3%).

Demgegenüber verzeichnete Deutschland einen Rückgang von 63'000 Logiernächten (-2.7%) und registrierte damit das deutlichste absolute Minus aller Herkunftsländer auf. Die Niederlande (-12'000 / -3.2%), Italien (-5500 / -1.2%) und Frankreich (-4100 / -0.6%) verbuchten ebenfalls ein Minus.

Neun der dreizehn Tourismusregionen wiesen im ersten Semester 2013 gegenüber dem ersten Semester 2012 eine Zunahme auf. Die Region Zürich verzeichnete das stärkste absolute Wachstum. Dieses umfasste 92'000 zusätzliche Logiernächte (+3.7%). Es folgen das Waadtland und das Tessin mit einem Plus von 61'000 (+5.0%) bzw. 36'000 Logiernächten (+3.7%). Das Berner Oberland verbuchte 30'000 zusätzliche Logiernächte (+1.8%).

Demgegenüber verzeichnete die Ostschweiz mit einem Minus von 24'000 Einheiten (-2.7%) den deutlichsten absoluten Rückgang. Es folgen das Wallis mit einer Abnahme von 22'000 Logiernächten (-1.1%) und Graubünden mit 16'000 Einheiten weniger (-0.6%).


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