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07.01.2015

"Wohlstand verteidigen, Wirtschaft stärken"

Grosses Interesse am Neujahrsempfang des Gewerbeverbands

Weit über 1000 Mitglieder sowie Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft folgten über Mittag der Einladung des Gewerbeverbandes Basel-Stadt zum traditionellen Neujahrsempfang im Theater Basel. In ihren Reden betonten Gewerbepräsident Marcel Schweizer und Gewerbedirektor Gabriel Barell die Bedeutung des Unternehmertums. Weiter standen eine Kostprobe der Barockoper "Médée" sowie ein reichhaltiger Apéro auf dem Programm.

Für viele Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Exponenten aus Wirtschaft, Politik und der Verwaltung ist es ein Fixtermin: der traditionelle Neujahrsempfang des Gewerbeverbandes Basel-Stadt. So stiessen auch heute über Mittag weit mehr als 1000 Personen zusammen mit dem Gewerbeverband Basel-Stadt auf ein erfolgreiches und erfreuliches neues Jahr an.

Vor versammelter Prominenz aus Wirtschaft und Politik sagte Marcel Schweizer, Präsident des Gewerbeverbandes Basel-Stadt: "Es geht den Menschen gut in diesem Land. Wir haben gute Löhne, Vollbeschäftigung, eine funktionierende Infrastruktur." Und trotzdem würden von rechts und vor allem von links immer wieder Initiativen lanciert, welche diesen Wohlstand gefährden, indem sie die Wirtschaft schädigen, kritisierte Schweizer. Wie etwa die Masseneinwanderungsinitiative und demnächst die Erbschaftssteuer-Initiative. Zu letzterer sagte Schweizer: "Seien Sie sich bewusst: Wenn diese angenommen wird, wird sie zum Grab für zahlreiche KMU, weil dann familieninterne Nachfolgeregelungen massiv erschwert würden."

Weiter forderte der Gewerbepräsident die Anwesenden auf, "alles zu tun, was in ihrer Macht steht, um kleinere, mittlere und grosse Unternehmen auch politisch zu stärken". Zum Beispiel, indem man sich auf Listen der bürgerlichen Parteien setzen lasse und die Kandidierenden des Gewerbes unterstütze. Das sei auch wichtig, um angesichts der überbordenden Ausgabenpolitik des Staates Gegensteuer zu geben. Damit es uns auch zukünftig gut gehe. Schweizer: "Denn die Schulden von heute sind die Steuern von morgen."

"Campus Unternehmertum" kurz vor dem Start

Gewerbedirektor Gabriel Barell ging in seiner Ansprache auf neue Projekte des Gewerbeverbandes ein. Zum Beispiel auf den "Campus Unternehmertum". Dieses Projekt verankert die Spitzenförderung in der Berufsbildung – und zwar vor, während und nach der Lehre. "In der KMU-Wirtschaft passiert die Förderung von Talenten erst vereinzelt und ohne ein rundum ausgereiftes System", sagte Barell. Das soll sich ändern. Detailplanung, Finanzierung und Kommunikation seien letztes Jahr vorangetrieben und mehrheitlich abgeschlossen worden, gab Barell bekannt. Wenn auch noch eine geeignete Lokalität gefunden ist, erfolgt der Start mit den ersten 25 Jugendlichen im Pilotprojekt.

Bereits im Dezember ist die Unternehmensbörse lanciert worden, die KMU bei der Suche nach passenden Nachfolgelösungen unterstützt. Die Unternehmensbörse soll nun alle drei Monate stattfinden. "Sie ist gut gestartet, der Bedarf ist da", freut sich Barell.

Weiter wird ein neuer Verein unter dem Arbeitstitel "Alumni" gegründet. Die Idee: Ein Netzwerk aus erfahrenen, altgedienten Unternehmerpersönlichkeiten wird aktive Unternehmerinnen und Unternehmer mit Rat und Tat begleiten, politische Aktivitäten des Verbands unterstützen, das Coaching am Campus und in der KMU-Sprechstunde mittragen und ganz allgemein die Bedeutung des Unternehmertums in der Öffentlichkeit stärken.

Keine "Piranha-Zone" auf dem Lysbüchel-Areal

Kritisch ging Barell mit den Plänen der Regierung auf dem Lysbüchel-Areal ins Gericht. Die beabsichtige Mischnutzung von Gewerbe und Wohnen sei eine Fehlplanung. "Ich nenne solche Mischnutzungen Piranha-Zonen." Konflikte seien vorprogrammiert und diese würden erfahrungsgemäss über kurz oder lang das Gewerbe verdrängen. "Der Gewerbeverband wird sich mit allen Kräften dafür einsetzen, dass das Lysbüchel-Areal als eines der letzten grossen Industriegebiete des Kantons erhalten bleibt", sagte Barell. Das Lysbüchel-Areal sei als Wohngebiet völlig ungeeignet.

Nach Grussworten von Theaterdirektor Georges Delnon, der seinen letzten Neujahrsempfangs-Auftritt als Hausherr hatte, und Guy Lachappelle, Direktionspräsident der Basler Kantonalbank, genossen die Gäste eine Kostprobe der Oper "Médée", die am 15. Januar Premiere feiert. Danach stiessen die mehr als 1000 Gäste bei einem reichhaltigen Apéro auf das neue Jahr an.

Bild: Gewerbeverband Basel-Stadt

Dossier: Events
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