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08.06.2015

Logiernächte blieben nur dank Städten stabil

Ferienregionen verzeichnen schlechte Wintersaison

Die Schweizer Hotellerie verzeichnete in der Wintersaison (November 2014 bis April 2015) insgesamt 15.7 Millionen Logiernächte. Dies entspricht gegenüber derselben Vorjahresperiode einer minimen Zunahme um 0.1 Prozent. Allerdings erlitten zahlreiche Tourismusregionen deutliche Einbussen. Vor allem die deutschen, russischen, französischen und holländischen Gäste fehlten. Dies geht aus den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik hervor.

In der touristischen Wintersaison verbuchten die Schweizer Gäste 7.4 Millionen Logiernächte und damit eine Zunahme um 1.9 Prozent (+134'000 Einheiten). Bei den ausländischen Gästen wurden 8.3 Millionen Logiernächte und damit ein Rückgang von 1.4 Prozent (-122'000 Einheiten) registriert.

Die Gäste aus dem europäischen Kontinent (ohne Schweiz) verzeichneten eine Abnahme von 339'000 Logiernächten (-5.4%) gegenüber derselben Vorjahresperiode. Deutschland verbuchte mit einem Minus von 118'000 Logiernächten (-5.8%) die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Es folgen Russland (-85'000 Logiernächte / -26.6%), Frankreich (-45'000 / -6.6%) und die Niederlande (-19'000 / -6%). Auch Belgien (-12'000 Logiernächte / -4%) und Italien (-11'000 / -2.4%) weisen einen Rückgang auf.

Die Nachfrage aus dem asiatischen Kontinent erhöhte sich um 161'000 Logiernächte (+13.8%). China (ohne Hongkong) legte um 81'000 Logiernächte zu (+26.2%) und wies damit das stärkste absolute Wachstum aller ausländischen Herkunftsländer auf. Die Republik Korea (+16'000 Logiernächte / +18%), die Golfstaaten (+14'000 / +8.4%) und Indien (+9100 / +8.5%) registrierten ebenfalls ein Plus.

Die Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent erhöhte sich um 53'000 Logiernächte (+6.6%). Mit 32'000 zusätzlichen Logiernächten (+6%) lieferten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Zunahme des Kontinents. Es folgt Brasilien mit einem Plus von 16'000 Logiernächten (+16.8%).

Acht der vierzehn Tourismusregionen registrierten in der touristischen Wintersaison gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode einen Rückgang. Graubünden verbuchte mit einem Minus von 74'000 Logiernächten (-2.6%) die deutlichste Abnahme in absoluten Zahlen. Das Wallis wies einen Rückgang von 61'000 Einheiten (-2.9%) und die Ostschweiz von 27'000 Einheiten (-3.4%) auf. Die Regionen Genf und Tessin verzeichneten eine Abnahme um 26'000 (-1.9%) bzw. 24'000 (-3.8%) Logiernächte.

Demgegenüber registrierte die Region Zürich mit einem Plus von 98'000 zusätzlichen Logiernächten (+4.4%) das deutlichste absolute Wachstum. Es folgen die Region Luzern mit einer Zunahme um 83'000 Logiernächte (+6.6%) und die Region Basel mit einem Wachstum von 46'000 Einheiten (+7%).


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