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18.05.2020

Die Kulturszene kämpft ums Überleben

Taskforce Nachtkultur gefordert

NACHTRAG vom 3. Juni 2020: Der Grosse Rat hat einer Motion von Sebastian Kölliker (SP) mit 76 zu 12 Stimmen zugestimmt und will eine Taskforce Nachtkultur schaffen.

Die Corona-Krise trifft auch die Kulturszene mit ganzer Wucht. Ganz besonders betroffen ist die Nachtkultur. Die dynamische Entwicklung bringt wöchentlich neue, kaum überwindbare Herausforderungen.

«Es ist nötig, dass Kanton und Betroffene in engem Austausch sind und möglichst an einem Strick ziehen. Anders kann diese ausserordentlich existenzbedrohende Lage nicht überwunden werden», heisst es in einer Medienmitteilung der Interessengruppe «Kulturstadt Jetzt». Eine Taskforce Nachtkultur, die aus Vertretern der betroffenen Branchen und der Verwaltung besteht, soll die Probleme erkennen und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Im Hinblick auf die Verlängerung des «Social Distancing» und weiterer Schutzmassnahmen, vielleicht sogar bis in das kommende Jahr hinein, steht die Nachtkultur vor dem Aus. «Es braucht umgehend die Gründung einer Taskforce mit Vertretern aller betroffenen Nachtkultur-Branchen und der Verwaltung, die bestehende Probleme direkt aufgreift, Hilfestellungen anbietet und nachhaltige Lösungen für die Zukunft entwickeln kann», sagt Jo Vergeat von Kulturstadt Jetzt und Grossrätin Junges Grünes Bündnis.

Vonseiten des Kantons Basel-Stadt wäre dies ein klares politisches Zeichen für die vielfältige Kulturszene in Basel und eine wichtige Geste, um dieser so wichtigen Szene die Wertschätzung und Unterstützung zukommen zu lassen, die sie verdient und für ein Fortbestehen bitter nötig hat.

«Die bisherigen Hilfeleistungen für die Kulturbranche sind lobenswert, aber nur eine Taskforce kann nun helfen, die verschiedenen Voraussetzungen und Bedürfnisse zu bündeln und die Kommunikation zu vereinfachen, damit Massnahmen durchgesetzt und die Unterstützung rechtzeitig an die richtigen Stellen gelangt», meint Sandro Bernasconi, Vorstandsmitglied von Kultur & Gastronomie.

Clubkultur droht verloren zu gehen

Die Geschichte der Basler Club- und Nachtkultur geht lange zurück. Sie ist für ihre Qualität, Kreativität und Professionalität international bekannt und hat sich zu einem wichtigen Standortfaktor entwickelt. Die Corona-Krise trifft die Kulturszene hart und es muss verhindert werden, dass sie verloren geht.

Bisher haben die Clubs keine Perspektive erhalten. Es droht eine wirtschaftliche und kulturelle Katastrophe. «Die Club- und Nachtkultur ist kein Luxusgut, sondern Teil des Kitts, der unsere Gesellschaft zusammenhält», so Kulturstadt Jetzt. Es bestünden grundlegende Unterschiede in der Organisationsstruktur verschiedenster Lokale und dies müsse man auf Seite der Massnahmen genügend berücksichtigen.

Die aktuelle Handhabe der Unterstützungsgesuche wirft diverse Fragen auf. So widerspricht das Antragsformular für Unterstützungsbeiträge vertraglich geregelten Stillschweigeabkommen mit Künstlern. Was zu «unterstützender Kultur» gezählt wird, darf keine Frage des Geschmacks sein. Die Dichte der Anforderungen macht es zudem für nicht so gut aufgestellte Betriebe schwierig, Hilfe zu beantragen. Die Erarbeitung von Schutzkonzepten und deren technische Umsetzung stellt diverse Betriebe vor grosse Probleme.

Bar Rouge Basel

barrouge.ch


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