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Wirteverband Basel-Stadt

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24.07.2020

Gemeinsam der Krise trotzen!

Mitarbeiter aus den Städten arbeiten diesen Winter in den Bergen

Schweizer Hoteliers und Gastronomen sind seit jeher gefordert. Das Coronavirus stellt die Branche dieses Jahr vor neue, ungeahnte Herausforderungen. Um einer anderen Herausforderung zu trotzen, haben sich Bündner und Tessiner Betriebe zusammengetan und mittels «Mitarbeiter-Sharing» eine Lösung gefunden. Dies könnte auch ein Mittel für aktuelle Situation in den städtischen Betrieben sein.

Die Idee des «Mitarbeiter-Sharing» stammt ursprünglich aus dem Saisontourismus. Hotels und Gastronomiebetriebe in klassischen Winter- bzw. Sommerdestinationen tun sich schwer gute Mitarbeitende langfristig zu binden, da eine Perspektive über das ganze Jahr fehlt.

Aus diesem Grund haben sich Bündner und Tessiner Betriebe zusammengetan und sich den gegenläufigen Saisonverlauf zu Nutze zu machen. Im kooperativen Austausch wechseln die Mitarbeitenden getreu dem Motto «Im Sommer am See, im Winter im Schnee» zwischen Graubünden und Tessin.

Die passenden Stellen finden die Mitarbeitenden auf dem Saisonstellenportal jobs2share.ch. Dies steht seit August 2018 alle Schweizer Betrieben für ihre Suche nach Saisonmitarbeitenden offen. Entsprechend hat sich die Ursprungsidee weiterentwickelt: Im Winter im Service in einer Berghütte, im Sommer in der Badi im Unterland, oder im Winter als Haustechniker im Hotel und im Sommer als Handwerker am gleichen Ort. Bereits jetzt findet der Austausch zwischen, Berg bzw. See und Stadt statt.

Das Coronavirus stellt aktuell die Branche auf den Kopf: in den Städten fehlen die Gäste wegen abgesagter Geschäftsreisen, Messen und Veranstaltungen, vielen melden Kurzarbeit an; die Bergregionen werden von Gästen überrannt und suchen händeringend nach Unterstützung. Die Prognosen für den Winter sehen ähnlich aus.

Eine Ganzjahresperspektive bieten

Mittels «Mitarbeiter-Sharing» könnten Betriebe aus dem städtischen Raum, ihre Mitarbeitenden mit Winterbetrieben «sharen» und so den Winter überbrücken. Dadurch profitieren die Betriebe in den Bergen im Winter von den Fachkräften, die Mitarbeitenden können arbeiten und Erfahrungen sammeln und im Frühling stehen sie wieder in der Stadt zur Verfügung. Ein win-win-win-Situation, die zudem die Sozialkassen schont.

Im Rahmen eines Seco-Pilotversuchs werden aktuell Lösungen für die Zwischensaison mit erleichtertem Zugang zu ALV-Leistungen erprobt. Ausführliche Informationen zum Saisonstellenportal und den Bedingungen finden Sie unter jobs2share.ch.

Eine vierfache Win-Win-Situation, die allen hilft:
1. In den Bergen erhalten die Betriebe tolle Mitarbeitende.
2. Die Stadtbetriebe wissen, dass ihr Team auf den Sommer 2021 zurückkehrt.
3. Die Mitarbeitenden verbringen einen schönen Winter in den Alpen.
4. Die Arbeitslosenkassen sparen Geld.


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