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09.03.2021

Wie virtuelle Restaurantmarken die Spielregeln ändern

Ohne festen Standort zum Erfolg

«Beast Burger» heisst ein Restaurant, über das in den USA viel gesprochen wird. Dieses Restaurant hat jedoch keine Mauern: Es existiert nur virtuell, doch die Produkte kann man sich bereits in 300 Städten nach Hause bestellen. Sie werden in Geisterküchen oder in Partnerbetrieben hergestellt und über Lieferportale vertrieben.

Unglaublich, aber wahr: Die Liefer-App von Beast Burger schaffte es im Apple Store auf Platz 1 in der Kategorie Food & Beverage. Die Erfolgsgeschichte ruft Nachahmer auf den Plan. Bereits soll es in den USA schon 100'000 virtuelle Marken geben. Zu den bekannteren Namen zählen Cosmic Wings, Tender Shack und Wow Bao.

Marken virtuell zu schaffen ist eine Möglichkeit, Erfolg in der Gastronomie zu haben ohne die gewaltigen Investitionen und Risiken, die echte Filialen aus Beton und Stahl mit sich bringen. Die Sache hat das Potenzial zum Game-Changer.

Um das zu verstehen, blicken wir zurück zu einem echten Restaurantkonzept. Popeyes Louisiana Kitchen führte vor zwei Jahren ein «Chicken Sandwich» ein, das durch einen einzigen Tweet explosionsartig Interesse fand und 1.3 Milliarden Dollar Umsatz brachte.

Social Media machte es möglich. Gab es in früheren Zeiten für Gastronomen nur die Möglichkeit, die Gäste per Werbung in die Lokale zu bringen und sie dann mit dem Produkt zu überzeugen, ist das heute anders: Mögen Leute ein Produkt, sagen sie es über die sozialen Medien weiter. Eine Markenbildung ist möglich, ohne dass die Menschen das Lokal besuchen.

Traditionellerweise brauchten Restaurants ein Konzept, einen passenden Standort, eine Räumlichkeit und regionales Marketing, um Gäste in ihre Lokale zu bringen. Damit verbunden war die Hoffnung, dass die Kunden wiederkehren. Ein virtuelles Restaurant hingegen braucht keine Gebäude. Man startet einen Versuch und sieht dann, ob das Angebot beim Zielpublikum ankommt. Da fallen zahlreiche Hürden weg, das finanzielle Risiko ist klein!

Zurück zu Mr. Beast: Das Konzept hat gut 50 Millionen Follower auf Youtube. Ob ein solcher Erfolg ohne «echte» Restauranterlebnisse aufrechterhalten kann, ist unklar. Das Potential ist aber da: Vielleicht entstehen aus der Idee im virtuellen Raum ja echte Standorte, die man als Gast besuchen kann.

Virtuelle Restaurantmarken

Virtuelle Restaurantmarken wie Mister Beast sind in den USA ein heisses Thema. mrbeastburger.com


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