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20.05.2021

800 Millionen Franken Wertschöpfung

Tourismus als wichtiger Wirtschaftsfaktor in Basel-Stadt

Mit einer Wertschöpfung von mehr als 800 Millionen Franken im Jahr ist der Tourismus unter normalen Umständen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Kanton Basel-Stadt. Entlang der touristischen Wertschöpfungsketten schafft er fast 10’000 Arbeitsplätze.

Dass sich eine florierende Tourismusdestination auch volkswirtschaftlich lohnt, zeigt eine neue Studie der BAK Economics AG. Im Auftrag von Basel Tourismus hat das renommierte Wirtschaftsforschungsinstitut die volkswirtschaftlichen Effekte des Tourismus untersucht.

Für das Jahr 2019 wurde eine durch touristische Betriebe ausgelöste Wertschöpfung von 647 Millionen Franken ermittelt. Entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette profitieren neben der Tourismuswirtschaft zudem zahlreiche regionale Unternehmen aus anderen Wirtschaftszweigen.

Einerseits sind regionale Unternehmen als Zulieferer eingebunden, andererseits werden über die Lohneinkommen der Angestellten in den Hotels, Restaurants und anderen Tourismusbetrieben private Konsumausgaben finanziert.

Unter Berücksichtigung dieser vor- und nachgelagerten Zahlungsströme ergibt sich der gesamte ökonomische Fussabdruck der touristischen Nachfrage. Dieser beläuft sich im Kanton Basel-Stadt für das Jahr 2019 auf rund 826 Millionen Franken Wertschöpfung.

Zudem ist die Branche eine bedeutende Arbeitgeberin: Insgesamt 9700 Arbeitsplätze sind auf sie zurückzuführen. Damit generiert der Tourismus gesamthaft einen Anteil von 2.0 Prozent der kantonalen Wirtschaftsleistung und sichert 6.2 Prozent aller kantonalen Arbeitsplätze.

Verdoppelung der Übernachtungszahlen in 15 Jahren

Kaum eine Branche hat sich in Basel in den vergangenen Jahren so dynamisch entwickelt wie der Tourismus. Diese Dynamik kommt beispielsweise in der Zahl der Übernachtungen zum Ausdruck, die von rund 640’000 im Jahr 1999 auf 1’400’000 im Jahr 2019 anstieg – das ist rund viermal so schnell wie der gesamtschweizerische Durchschnitt. Sowohl bei Schweizer Gästen als auch bei ausländischen Touristen wurde die Stadt als Reiseziel immer beliebter.

«Umso härter treffen uns nun die Auswirkungen der Corona-Pandemie, mit der eine kompetitive Branche in eine unverschuldete Krise gestürzt wurde», beklagt Daniel Egloff, Direktor von Basel Tourismus. Die Nachfrage nach Tourismusdienstleistungen sei stark eingebrochen. Im Vergleich zu 2019 haben die Übernachtungen 2020 um über 62 Prozent abgenommen.

Egloff rechnet damit, dass es drei bis vier Jahre dauern wird, bis sich der Tourismus in Basel vollständig erholt hat, zumal der Rückgang im wichtigen Segment des individuellen Geschäftstourismus aufgrund der Digitalisierung nachhaltig sei.

Wertschöpfung und Arbeitsplätze bewahren

«Die Zahlen der BAK-Studie zeigen auf, dass die Basler Tourismuswirtschaft in normalen Zeiten ausgesprochen wettbewerbsfähig ist und eine hohe Wertschöpfung generiert», so Daniel Egloff. Diese gelte es nun zu bewahren, indem die touristischen Betriebe unterstützt werden und weiterhin in die touristische Vermarktung der Stadt investiert wird.

Gemäss Michael Grass, Mitglied der Geschäftsleitung bei BAK Economics, wirkt sich eine erfolgreiche Tourismuswirtschaft auf mehrere Bereiche aus. «Es profitieren nicht nur die touristischen Betriebe, sondern auch Unternehmen aus Handel und Gewerbe als Zulieferer oder die öffentliche Hand in Form von Steuererträgen. Nicht zuletzt profitiert auch die eigene Bevölkerung in Form eines hochstehenden Angebots im Bereich Gastronomie, Kultur, Unterhaltung und Freizeit. Und für Unternehmen aus allen Branchen ist die damit verbundene hohe Lebensqualität in Basel schliesslich auch ein Vorteil bei der Rekrutierung von internationalen Fachkräften.»


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