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17.08.2022

Fast jeder zweite Betrieb will Preise erhöhen

KOF-Umfrage: Personalmangel hat sich weiter verschärft

Die «Konjunkturumfrage Gastgewerbe» der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich und GastroSuisse ist ein wichtiger Pulsmesser unserer Branche. Nachfolgend präsentieren wir die wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Monate April bis Juni 2022.

Das Gastgewerbe kann auf ein gutes zweites Quartal zurückblicken. Die Mehrheit der Betriebe meldete eine Verbesserung ihrer Geschäftslage im Vergleich zum Vorquartal (54% der Betriebe). Die Umsätze sind gegenüber dem Vorjahresquartal erneut deutlich gestiegen (+78.7% der Betriebe) und bei mehr als zwei Drittel der Betriebe (71.7%) war der Absatz höher als im Vorjahresquartal. Allerdings hat sich der Personalmangel weiter verschärft: 39.9% der Betriebe hielten die Zahl der Beschäftigten für zu niedrig, das sind 8% mehr als im Vorquartal.

In der Gastronomie ist die Nachfrage gegenüber dem Vorquartal erneut gestiegen (60.7% der Betriebe). Dies zeigt sich teilweise im Umsatzwachstum (+87.7% gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres). Während im ersten Quartal noch die rechtlichen Rahmenbedingungen und die unzureichende Nachfrage als die grössten Hindernisse für die unternehmerische Tätigkeit angesehen wurden, gab im zweiten Quartal vor allem der Personalmangel (53.1% der Betriebe) Anlass zur Sorge. Die steigende Nachfrage in Verbindung mit einem Mangel an Personal spiegelt sich in der Geschäftslage wider: Nur ein Drittel der Betriebe (32%) bewertete die Geschäftslage im Juli 2022 als gut.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichnet die Hotellerie erneut einen Anstieg der Logiernächte von inländischen (56.6% der Betriebe) und besonders von ausländischen Hotelgästen (73.9% der Betriebe). Am deutlichsten spürten diese Zunahme die 1- und 2-Stern-Hotels (82.2% dieser Betriebe) und die 4-Stern-Hotels (82.8% dieser Betriebe). Der durchschnittliche Belegungsgrad bei verfügbaren Zimmern lag im zweiten Quartal erstmals seit anfangs 2020 wieder über 60% (60.2%). Der Umsatz ist in der Hotellerie entsprechend gestiegen (61.9% gegenüber dem zweiten Quartal 2021).

In allen drei Tourismusregionen hat sich die Geschäftslage im Berichtsquartal verbessert (Bergregionen 50.1% der Betriebe, Grossstädte 65.5%, Seeregionen 57.9%). Vor allem die Betriebe in den Seeregionen profitierten von einer hohen Nachfrage (61.9% dieser Betriebe), so dass im Vergleich zum ersten Quartal 10% mehr Betriebe (57.9%) eine Verbesserung ihrer Geschäftslage verzeichneten.

Ausblick auf das dritte und vierte Quartal 2022

Für das dritte Quartal erwartet fast die Hälfte der Betriebe (Hotellerie 46.4%, Gastronomie 48.5%) einen Anstieg der Nachfrage. Die steigenden Energiepreise und höhere Löhne sind ein Kostenfaktor, der die Betriebe zwingt, Preiserhöhungen in Betracht zu ziehen. So gehen im Juli rund 47% der Umfrageteilnehmer von einer Erhöhung der Verkaufspreise aus.

Im Gegensatz zu den optimistischen Einschätzungen des Vorquartals (59.6% der Betriebe) rechnen nun rund 15% weniger Betriebe mit einer Verbesserung der Geschäftslage für die nächsten sechs Monate (44.6% der Betriebe).


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