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26.02.2026
Die Fasnacht 2026 ist zu Ende
Stadtreinigung und Blaulichtorganisationen im Grosseinsatz
Die Fasnacht 2026 verlief aus Sicht der Behörden ruhig und fröhlich. Dennoch waren die Blaulichtorganisationen, insbesondere die Sanität der Rettung Basel-Stadt, sehr gefordert. Sowohl Aktive als auch Passive haben den Einsatzkräften im Fasnachtsgeschehen vorbildlich die Durchfahrt freigegeben. Im Grosseinsatz war auch die Stadtreinigung.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt hatte viel zu tun. Neben dem Tagesgeschäft mussten sie 79 Einsätze im Zusammenhang mit der Fasnacht bewältigen (Vorjahr: 44). Auch die Berufsfeuerwehr hatte sechs (Vorjahr: 5) kleinere Einsätze und Auslösungen von Brandmeldeanlagen in der Innenstadt zu bewältigen.
Wie jedes Jahr begleitete die Kantonspolizei die «drei scheenste Dääg» mit einem grossen Aufgebot, war sichtbar präsent und bereit, bei jeglichen Störungen zu intervenieren. Die «Kinderbadges» wurden auch dieses Jahr zahlreich verteilt und getragen, was bei der Zusammenführung von verlorenen «Binggis» mit ihren Begleitpersonen hilfreich war. Insgesamt durfte die Polizei dieses Jahr 29-mal behilflich sein und Kinder mit ihren Begleitpersonen zusammenführen.
Die Anzahl der abgeschleppten Fahrzeuge hat ebenfalls zugenommen. Insgesamt wurden 292 Fahrzeuge (Vorjahr: 194) durch die Kantonspolizei in die Zweiradsammelstelle ins Zeughaus gebracht. Sie warten dort auf die Abholung. Erfreulicherweise musste am Dienstag und Mittwoch jeweils nur ein Fahrrad im Fasnachtsperimeter abgeholt werden.
Die Informationen in den sozialen Medien zu den Fasnachtsgepflogenheiten, die im Vorfeld der «drei scheenschte Dääg» vermittelt wurden, scheinen gut angekommen zu sein. Die Mitarbeitenden der Kantonspolizei, insbesondere der Jugend- und Präventionspolizei, waren präsent und suchten das Gespräch. Dadurch konnten die unschönen Szenen der Fasnacht 2025 verhindert werden.
Grosseinsatz der Stadtreinigung
Während der Basler Fasnacht 2026 reinigten 280 Mitarbeitende des Bau- und Verkehrsdepartements und der Basler Verkehrsbetriebe mit 70 Fahrzeugen die Stadt. Jeweils abends nach dem Cortège sowie am Morgen um 4 Uhr entfernten sie grob Räppli, Schachteln und Räpplisäcke aus der Innenstadt.
Damit ermöglichen sie einen geregelten Tram- und Strassenverkehr und gewährleisten die Sicherheit der Fasnächtler. Die Stadtreinigung reinigte die Tramgleise täglich bis zum Betriebsbeginn, die Innenstadt war jeweils um 8 Uhr weitgehend sauber.
Am Cortège war die Stadtreinigung in der Spiegelgasse, am Wettsteinplatz, an der Riehstrasse, beim Brunngässli, der Steinentorstrasse, am Claraplatz und bei der Kaserne mit Mulden vor Ort und ermöglichte den Wagen-Cliquen die direkte Entsorgung ihres Materials.
Bis Mittwochmorgen sammelte die Stadtreinigung 170 Tonnen Fasnachtsabfall ein. Die Menge lag wegen des mehrheitlich trockenen Wetters unter jener des Vorjahres. Dieses Jahr waren an der Kinderfasnacht zum ersten Mal keine motorisierten Fahrzeuge erlaubt, was auch ein Grund für die geringere Abfallmenge sein dürfte.
Heute um 4 Uhr begannen 210 Mitarbeitende das Grossereignis der Fasnachtsendreinigung. Sie luden den gröberen Fasnachtsabfall direkt in Kehrichtwagen, die vorgegebene Routen in Gross- und Kleinbasel abfahren.
Rund 140 Wischerinnen und Wischer kehrten die Räppli mit Besen in den Strassengraben, wo kleine Wischmaschinen das Material einsammelten. Grosse Wischmaschinen reinigten parallel dazu die Hauptachsen. Anschliessend verluden Mitarbeitende den Fasnachtsabfall mit Baggern in Mulden und transportieren ihn zur Kehrichtverwertungsanlage.
Schwemmwagen spülten nach der ersten groben Reinigung die Strassen und Plätze kräftig mit Wasser. Mitarbeitende befreiten die Dolen und Schlammsammler der Kanalisation von Räppli, damit das Wasser beim nächsten Regen wieder ungehindert in die Kanalisation fliesst.
Um 6 Uhr waren die Hauptachsen für den Tramverkehr wieder befahrbar. Um 9 Uhr war die Stadt wieder sauber. In den kommenden Tagen montiert die Stadtreinigung die frisch gereinigten öffentlichen Mistkübel wieder in der Innenstadt.
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Bild: Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt
Dossier: Events
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