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29.09.2009

Fastfood-Ketten entdecken den Morgen

Frühstück gewinnt an Bedeutung in der Ausserhausverpflegung

Frühstück – das war bisher kein grosses Thema in der Gastronomie. Doch das könnte sich ändern. In den USA werden durchschnittlich 15 Prozent der Umsätze am Morgen erzielt. Nun wollen Schnellverpflegungsketten den Markt auch in Europa entwickeln. Pioniere wie Ikea sind bereits einen Schritt weiter.

McDonald's hat erhoben, dass das Frühstück nur noch für 23 Prozent der Deutschen die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Den meisten Leuten fehlt schlicht die Musse, denn vor allem an Werktagen muss es morgens schnell gehen. Das klassische Frühstück im Familienkreis wird immer mehr zum Luxus, für den man höchstens noch am Wochenende Zeit hat.

Eine stetig steigende Zahl von Pendlern, Arbeitern, Geschäftsleuten und Schülern verpflegt sich unterwegs mit Kaffee, Brötchen und Orangensaft. Anbieter von Schnellverpflegung sehen in diesen gewandelten Konsumgewohnheiten und Bedürfnissen eine Chance. Sie wollen den wachsenden Markt nicht den Bäckereien, Handels- und Verkehrsgastronomen überlassen.

Die Kettenbetriebe wittern grosses Potential. Verkaufsflächen und Personal sind schon vorhanden und grosse Sortimente sind am Morgen kein Muss. Interessanterweise setzen Burger King und McDonald's in Deutschland nicht auf "gelernte" Produkte, sondern auf Warmes wie Rührei oder Pancakes. Rund die Hälfte der Morgenumsätze soll gar auf Standardprodukte wie Burgers entfallen.

Besonders gute Chancen rechnet sich McDonald's aus. Durch die Lancierung von McCafé steht die Marke inzwischen auch für Kaffeekompetenz. In der Schweiz ist dieser Entwicklungsschritt noch nicht so weit gediehen, doch nur eine Frage der Zeit. Steigt das "goldene M" landesweit ins Frühstücksgeschäft ein, so führt das für die etablierten Anbieter zu höherem Konkurrenzdruck, aber zu weiteren Wachstumschancen, weil sich der Markt vermutlich ausweiten wird.

Immer mehr Leute verpflegen sich morgens auswärts. Momentan profitieren vor allem Tankstellen-Shops, Bäckereien und Verkehrsgastronomen von diesem Trend, der durch die zunehmende Zahl von Single-Haushalten und kontinuierlichen Zeitdruck begünstigt wird. Für die bediente Gastronomie bieten sich Chancen eher am Wochenende, wenn das Zeit- und Geldbudget der Konsumenten grosszügiger ist.

Bereits fest etabliert auf dem Frühstücksmarkt hat sich Ikea. Das schwedische Möbelhaus erzielt in der Schweiz an sieben Standorten Foodservice-Umsätze in der Höhe von rund fünfzig Millionen Franken pro Jahr. Schätzungsweise verkauft Ikea pro Jahr rund 600'000 Morgengedecke – das sind pro Öffnungstag und Standort fast 300 Frühstücksgäste.


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