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12.05.2013

Volksmotion für eine sichere und lebendige Stadt

Gastro Luzern fordert Planungssicherheit für Clubbetreiber

Ein übertriebener Lärmschutz bedeutet ein enormes Risiko für Gastbetriebe. Das wurde einmal mehr beim Fall Opéra in Luzern klar. Ein Runder Tisch mit Vertretern der Stadt, der Gewerbepolizei und des lokalen Wirteverbands beschäftigte sich mit der Frage, wie es nun mit dem Nachtleben in der Leuchtenstadt weitergehen soll. Eine Volksmotion soll den politischen Dialog erzwingen.

Das Bundesgericht hat bestätigt, dass die Diskothek Opéra in Luzern bereits um 0.30 Uhr schliessen muss. Das Lokal war bisher für Partys beliebt und bekannt, die bis frühmorgens dauerten. Der Fall fuhr vielen Clubbetreibern gehörig in die Knochen, befürchten sie doch ebenfalls existenzgefährdende Auflagen.

Ein Stück weit wurde von Luzerner Behördenvertretern Entwarnung gegeben. Eine Garantie abgeben wollte dann doch keiner am Runden Tisch. Obwohl die Vorstellungen der Beteiligten nicht so weit auseinander liegen wie befürchtet, reichte Gastro Region Luzern bei der Staatskanzlei eine Volksmotion ein, für die in den letzten Wochen zahlreiche Unterschriften gesammelt wurden.

"Es braucht den politischen Dialog zum Erreichen einer gewissen Planungssicherheit für betroffene Betriebe. Auch Anwohner sollen wissen, wo sie wohnen und mit welchen Immissionen sie zu rechnen haben oder eben nicht", schreibt der städtische Wirteverband in einer Mitteilung.

Der Verband verlangt, dass die Stadt besonderen Verhältnissen in Quartieren mit hoher Lokaldichte besser Rechnung trägt. Der Ermessensspielraum hierzu sei vorhanden. "Da das Nachtleben immer zu Reibungspunkten führen wird, sind verbindliche Regeln umso wichtiger", meint Patrick Grinschgl, Präsident von Gastro Region Luzern.

Das Luzerner Gastgewerbe ist ein wichtiger Arbeitgeber in der noch jungen Universitätsstadt, gerade für Studierende, aber auch für viele andere jungen Leute. "Eine restriktive Vergabe der Verlängerungen mit Sperrstunde 0.30 Uhr ist weder im Interesse der Stadt noch der Branche", so Grinschgl. Die führe nur zur Abwanderung vieler Arbeitsplätze und – wie in den frühen neunziger Jahren – zu einer Vielzahl illegaler Bars.


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