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08.07.2022

Berlin auf dem Weg zur smarten Destination

Touristischer Daten-Hub für die Stadt

Die Marketingorganisation VisitBerlin beginnt ab Juli 2022 mit dem Aufbau einer smarten touristischen Datenbank. Ziel ist es, zukünftig die vielfältigen touristischen Informationen der Stadt, beispielsweise zu Hotels, Sehenswürdigkeiten, Museen, Restaurants und Events – in einem digitalen Daten-Hub zentral maschinenlesbar zu speichern, anzureichern und für viele verschiedene Anwendungen nutzbar zu machen.

Von der intelligenten Datenbank werden perspektivisch nicht nur die Tourismusanbieter der Stadt profitieren, die moderne Technologie wird es ausserdem ermöglichen, aktuelle Informationen an Besucher zielgruppengerecht und schnell über verschiedene Kanäle auszuspielen. Bis Ende 2022 soll zunächst ein erster Prototyp entstehen.

Die beauftragte Join GmbH aus Magdeburg hat bereits mehrfach touristische Projekte zur Datenzusammenführung erfolgreich umgesetzt. Gefördert wird der touristische Daten-Hub von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Michael Biel, Staatssekretär der Senatsverwaltung: «Die Digitalisierung prägt heute alle Branchen und natürlich auch den Tourismus. Der neue Daten-Hub ist eine konsequente Entscheidung, die vielzähligen Informationen rund um den Berliner Tourismus für alle zentral nutzbar zu machen.» Durch die Entwicklung eines Knotenpunktes für berlinspezifisches Tourismuswissen unterstütze man die Branche, sich zukunftsfähig aufzustellen und den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Burkhard Kieker, VisitBerlin-Geschäftsführer: «Mit unserem neuen Daten-Hub machen wir den Berlin-Tourismus ein Stück smarter und schaffen die technischen Grundlagen, um auch zukünftig im internationalen Wettbewerb der City-Destinationen in der Spitzengruppe mitzuspielen.»

Laufzeit des Projektes ist bis Ende 2023. Für den bis Jahresende geplanten Prototypen werden zunächst interne Daten aufbereitet und zentral in der Datenbank gespeichert. In der zweiten Projektphase im kommenden Jahr sollen weitere externe Systeme eingebunden werden.

Der neue Daten-Hub wird perspektivisch die Voraussetzungen für weitere smarte Anwendungen schaffen, zum Beispiel für Angebote, die auf künstlicher Intelligenz basieren. Individuelle Event-Tipps für den einzelnen Gast sind dann ebenso denkbar wie massgeschneiderte Reiseprodukte.


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